Laienspielgruppe sorgt für überraschende Gags und Lachsalven in Battenhausen

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Kuddelmuddel: Olive Harriet Smythe (Christina Faust-Gimpel), Philip Markham (Frank Stahlschmidt), Alistair Spenlow (Stefan Dehnert), Linda Lodge (Petra Lauer) und Joanne Markham (Sylvia Eigenbrod) fragen sich, was hier eigentlich gespielt wird.

Battenhausen. Überraschende Gags und Lachsalven am laufenden Band: Das bescherte die Laienspielgruppe „Außer Kontrolle“ aus Bergfreiheit den Zuschauern mit der britischen Boulevard-Komödie „Wie wär’s denn, Mrs. Markham?“ von Ray Coony und John Chapman.

Gespielt wurde im Gasthof „Zum Hohen Lohr“ in Battenhausen, der über die geeigneten Räumlichkeiten verfügt, jedoch gut noch ein paar mehr Zuschauer verkraftet hätte.

Die Anwesenden allerdings sahen ein sehr unterhaltsames, witziges Stück, von dem sie mit Sicherheit noch eine Weile erzählen werden. Am Anfang musste man sich höllisch konzentrieren, um alle Feinheiten in den verschiedenen Paarbeziehungen mitzubekommen.

Zentrum des Geschehens ist die Londoner Wohnung von Joanne Markham (Sylvia Eigenbrod) und ihrem Mann Philip (Frank Stahlschmidt), einem etwas langweilig gewordenen Verleger von Kinderbüchern. Joannes Freundin Linda Lodge (Petra Lauer) will dagegen ihrem untreuen Gatten Henry (Roland Ritter) eins auswischen und sucht sich für eine Affäre den leicht schmierigen, aber sehr romantischen Geschäftsmann Walter Pengbourne (Jürgen Sloup) aus.

Fotostrecke: Laientheater in Battenhausen

Battenhausen: Theatergruppe Bergfreiheit präsentiert Boulevard-Komödie

Henry ahnt nichts von den neuen Interessen seiner Frau und plant seinerseits ein Tête-à-Tête mit der jungen und flotten Telefonistin Jane Wilkinson (Sandra Dehnert). Ein weiteres potentielles Pärchen im Hause Markham sind der Innenarchitekt Alistair Spenlow (Stefan Dehnert) und das Au-pair-Mädchen Marie Hauser (Silke Dehnert). Quasi neutral gibt es noch die Kinderbuchautorin Olive Harriet Smythe (Christina Faust-Gimpel), deren Vertrauen in Form einer Unterschrift dem Kinderbuchverlag ein für allemal aus allen finanziellen Nöten helfen würde...

Von Marise Moniac

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Quelle: HNA

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