Bürger stellen kritische Fragen zum Solarpark bei Laisa

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Wurde im Oktober vergangenen Jahres eingeweiht: Der Solarpark auf der Stede in Bromskirchen. Betreiber ist das Allendorfer Heiztechnik-Unternehmen Viessmann.

Laisa. Für gut zwei Millionen Euro will die Bürgerenergiegenossenschaft Ederbergland „Auf der Hänge“ in Laisa, zwischen Bundesstraße 253 und Motocrossstrecke, einen Solarpark mit einer Leistung von 1,2 bis 1,6 Megawatt peak bauen (HNA berichtete). Doch es gibt auch kritische Stimmen.

Die „minimale“ Lösung stellten 5280 Sonnenmodule dar, die bei einer Leistung von gut einem Gigawatt den Jahresbedarf an Strom für 265 Haushalte erzeugen könnten. Das sagte Diplom-Ingenieur Rainer Zollner, Vorstandsmitglied der Bürgerenergiegenossenschaft, in einer gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanz- sowie des Bauausschusses und des Ortsbeirates Laisa. Damit würden pro Jahr rechnerisch 690 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Die Resonanz in Laisa sei sehr positiv, sagte Zollner und verwies auf eine Bürgerversammlung im November. Dabei habe es nur eine Gegenstimme gegeben.

Abgesehen von den Wegen befinde sich das komplette, 54 Hektar große Gebiet in Privatbesitz. Die Fläche eigne sich hervorragend, weil sie komplett nach Süden ausgerichtet sei. Die Bürgerenergiegenossenschaft wolle sämtliche Parzellen erwerben und biete dafür einen Kaufpreis von 2,50 Euro pro Quadratmeter. „Bis auf einen haben das alle akzeptiert“, sagte Zollner.

Vorgeschlagen worden sei den Grundstückseigentümern, dass sie sich mit der Höhe des Kaufpreises Geschäftsanteile sichern, also Mitglieder der Genossenschaft werden.

Von Thomas Hoffmeister

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Quelle: HNA

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