Laisaer nutzen Dorferneuerung: 24 Anträge bewilligt

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Eigenleistung: Die Sanierung des Ehrenmals erledigen die Laisaer – mit Unterstützung des städtischen Bauhofs – komplett selbst, um mit dem Geld aus der Dorferneuerung möglichst viel umsetzen zu können; hier (vorne) Karsten Ludwig (links) und Andreas Bremerich.

Laisa. In der Dorferneuerung in Laisa sind bisher rund 715 000 Euro in private Projekte investiert worden. Das berichtete Sigrid Göbel, die zuständige Sachbearbeiterin beim Landkreis, jetzt in einer Sitzung mit dem Laisaer „Arbeitskreis Dorferneuerung“.

Die insgesamt 24 Projekte – acht mehr als vor einem Jahr – wurden mit zusammen 180 000 Euro vom Land gefördert.

Positiv entwickelt aus Sicht der Laisaer hat sich auch der zuschussfähige Gesamtinvestitionsrahmen für die kommunalen Projekte, der auf 703 000 Euro aufgestockt wurde. Wie berichtet, wurden die Sanierung des städtischen Mietshauses am DGH und die Gestaltung der Außenanlage des Kindergartens neu in die Dorferneuerung aufgenommen.

Der förderfähige Anteil an den Kosten dieser beiden Projekte liegt bei rund 110 000 Euro. Nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Battenberg, dem Planer und der Bevölkerung sei es gelungen, diese zusätzlichen Maßnahmen nachträglich zur Förderung anzumelden, erläuterte Göbel.

Die Sanierung des DGH – das mit 290 000 Euro Kosten größte Projekt in der Dorferneuerung in Laisa – soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Der Thekenraum wird als letzter Raum derzeit fertig gestellt. In Eigenleistung und außerhalb der Dorferneuerung bauen die Laisaer zeitgleich eine Außenterrasse für den großen Saal.

Bürgermeister Heinfried Horsel zeigte sich bei dem jährlich stattfindenden Bilanzierungstermin erfreut über die Beteiligung der Bevölkerung und die gelungene Gestaltung des rege genutzten Dorfgemeinschaftshauses.

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Quelle: HNA

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