Land und Landkreis einigen sich über Schulsozialarbeit

Waldeck-Frankenberg. Bei einem Gespräch im Staatlichen Schulamt in Fritzlar haben sich das Hessische Kultusministerium und die Landkreise Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder auf eine Vereinbarung zur Finanzierung und Organisation von Schulsozialarbeit verständigt.

Dies hat das Kultusministerium am Freitag in einer kurzen Pressemitteilung mitgeteilt. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg werde am Montag, 16. März, in Korbach weitere Details dazu bekanntgeben, sagte Kreissprecherin Petra Frömel der HNA.

„Schulsozialarbeit ist notwendig, hat eine wichtige, präventive Aufgabe und soll weiterhin Bestand haben“, seien sich alle einig, heißt es in der Pressemitteilung. Nun sei auch eine Einigung über die Finanzierungsdetails aufgrund der neuen rechtlichen Erfordernisse erfolgt.

Die Vereinbarung lautet: „Die Verantwortung von Land und Kommune für die Entwicklung von sozialem Lernen und Schulsozialarbeit wird weiter wahrgenommen. Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 organisiert der Schulträger seine Schulsozialarbeit gemäß Sozialgesetzbuch, und die Schule - orientiert am Schulprogramm - macht Angebote zum sozialen Lernen oder zur Sozialkompetenz. Die Schule finanziert ihr Angebot aus Mitteln des Ganztagsprogramms bzw. aus Mitteln des großen Schulbudgets.“

Alle betroffenen Schulen sollen mit dem Schulträger eine Vereinbarung unterzeichnen und die Inhalte des sozialen Lernens in ihr Ganztagsprogramm aufnehmen. Ein zwischen Kultusministerium und den Schulträgern abgestimmtes verbindliches Vertragsmuster werde den Schulen zur Verfügung gestellt. (nh/jpa)

Quelle: HNA

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