Frankenberg:

Landesbischof Prof. Martin Hein hält am Ostermontag die Predigt in der Liebfrauenkirche

- Frankenberg. „Jede Kirche ist eine Auferstehungskirche“, lautete das Predigt-Schlusswort von Bischof Prof. Dr. Martin Hein beim Gottesdienst am Ostermontag in der Liebfrauenkirche.

Die Kantorei, fünf Solisten, Kantor Marc Neufeld und ein Ensemble des Orchesters der Edertalschule sorgten für die musikalische Gestaltung. Die Kirche war voll besetzt, auch aus den umliegenden Gemeinden kamen Gottesdienstbesucher nach Frankenberg, um das Oberhaupt der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck zu hören. Nach dem Glockengeläut eröffnete ein Ensemble mit Streichern und Holzbläsern aus dem Schulorchester den feierlichen Ostergottesdienst. „Drei irische Melodien“ von Charles Woodhouse erklangen, Orchesterleiter Markus Wagener dirigierte. Die scheidende Dekanin Ute Zöllner gestaltete die Liturgie. Eva Jerrentrup vom Kirchenvorstand übernahm die Lesung aus dem Lukas-Evangelium. „Wollen alle fröhlich sein“ „Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit“, erklärte Bischof Dr. Martin Hein und griff damit den Gemeinde-Liedtext für seine Osterpredigt auf. Im Mittelpunkt stand die biblische Osterbotschaft, die aufgrund der weltpolitischen Lage immer schwieriger zu vermitteln sei. „Was wir heute erleben, scheint dem Evangelium von Ostern zu widersprechen“, sagte der Bischof. Er erinnerte an die Schreckensbilder aus Afghanistan, wo an Karfreitag neben drei deutschen Soldaten auch fünf afghanische Soldaten gestorben sind. Außerdem erwähnte der die aktuellen Selbstmordattentate in der irakischen Hauptstadt Bagdad mit 50 Toten.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 6. April.

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