Ehrung für Konrad Trust

Landesehrenbrief zum Geburtstag

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Rosenthal-Willershausen - Aktiv für Politik und Kultur in seiner Heimatstadt Rosenthal und seinem Heimatdorf Willershausen: Konrad Trust erhält den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Eine gemütliche Herrenrunde sollte es werden zum 60. Geburtstag von Konrad Trust. Doch zumindest den Beginn des Tages markierte dann doch ein kleiner formaler Akt, der den Feiernden sichtlich überrascht und auch ein wenig perplex zurückließ: Bürgermeister Hans Waßmuth überreichte seinem Stadtverordnetenvorsteher den Hessischen Landesehrenbrief.

„Der Ehrenbrief ist nichts, was man einfach so geschenkt bekommt“, merkte Waßmuth an. „Du hast ihn dir verdient“, ergänzte der Rathauschef. Trust habe sich nicht nur um die Stadt Rosenthal, sondern auch um sein Heimatdorf Willershausen verdient gemacht. Siebzehn Jahre war er bereits Stadtverordneter, als er aus beruflichen Gründen im Jahre 2006 eine fünfjährige Pause von der Kommunalpolitik einlegte. ALs es die SPD im Jahre 2011 nicht schaffte, eine eigene Liste aufzustellen, kandidierte Trust bei den Liberalen - mit Erfolg: Er schaffte den Sprung zurück ins Parlament und wurde dort zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Dieses Amt hatte er bereits bis 2001 inne. Auch die harte thematische Politik kennt er: Trust war bereits Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses.

Lange Jahre war er zudem im Ortsbeirat seines Heimatdorfes Willershausen tätig - auch als dessen Vorsteher. Im Jahre 1991 war Konrad Trust zudem an der Gründung des Heimat- und Verschonerungsvereins beteiligt und stand diesem vier Jahre als Vorsitzender vor.

Waßmuth erinnerte den geehrten anlässlich seines Geburtstags aber auch an dessen junge Jahre: Der Bürgermeister hatte einen Ausschnitt aus der Frankenberger Zeitung dem Jahre 1982 im Gepäck. Damals war Trust Wassermeister und hatte akribisch die Schüttmengen der Rosenthaler Brunnen notiert.

Zusammenarbeit zwischen Christ- und Sozialdemokrat

Und Waßmuth ging noch weiter zurück: Er erinnerte an die Jugend der beiden Politiker: „Wir haben uns bereits in der Volksschule kennengelernt, uns dann aber wieder aus den Augen verloren“, erwähnte der Bürgermeister. Erst über die Politik seien die gegenseitige Kontakte wieder enger geworden. Heute sei die Zusammenarbeit zwischen dem Christdemokraten Waßmuth und dem Sozialdemokraten Trust von Vertrauen geprägt: „Ich hoffe, dass unsere Zusammenarbeit so eng bleibt wie sie ist - denn besser könnte sie gar nicht sein“, sagte der Bürgermeister. Mit der obligatorischen, von Minitserpräsident Volker Bouffier und Landrat Reinhard Kubar unterzeichneten, Urkunde überreichte Waßmuth auch eine Nadel, die Trust bei feierlichen Anlässen tragen kann.

Trust selbst zeigte sich überrascht und bescheiden: „Ich habe das immer gerne gemacht, mache es nach wie vor gerne und mache es mit großer Leidenschaft“, sagte er über sein ehrenamtliches Engagement.

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