Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Landesehrenbrief für Karl-Heinz Landau

Karl-Heinz Landau (vorn mit Ehefrau Gisela) aus der Köhlermühle bei Röddenau ist Träger des Landesehrenbriefes. Zu den Gratulanten zählten (von links) Heinrich Rampe für die Jagdgenossen, der stellvertretende Kreislandwirt Heiko Kieweg, Bürgermeister Rüd

Frankenberg-Röddenau - Die Gratulanten waren sich einig: Sie charakterisierten Karl-Heinz Landau als einen geradlinigen, ehrlichen und sehr engagierten Menschen, der nie vergessen habe, wo seine Wurzeln liegen. Am Samstag erhielt der Landwirt den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Seit mehr als 40 Jahren engagiert sich der Landwirt von der Köhlermühle bei Röddenau ehrenamtlich. Seinen Schwerpunkt hat er dabei seinem Beruf angepasst: Er war vor allem in landwirtschaftlichen Gremien vertreten.

Im Kreis von langjährigen Wegbegleitern und seiner Familie überreichte Bürgermeister Rüdiger Heß die Urkunde und steckte Landau die Ehrennadel ans Revers.

Heß betonte, zusammengerechnet komme Landau auf 120 Jahre ehrenamtliche Arbeit - „das ist alle Achtung wert“, sagte Heß. Landau habe ein „erhebliches Kontingent an ehrenamtlichen Stunden geleistet“. Der Landwirt habe mit Pflichtgefühl, Verantwortungsbewusstsein und Einsatzfreude daran mitgewirkt, dass die Heimat Lebens- und liebenswert bleibe.

Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit sei es bemerkenswert, wenn jemand so lange im Ehrenamt tätig sei, sagte Heiko Kieweg, stellvertretender Kreislandwirt. Oft handele es sich bei Ehrenämtern um mehr Amt als Ehre.

Heinrich Rampe, ehemaliger Ortsvorsteher und langjähriger Wegbegleiter zum Beispiel in der Jagdgenossenschaft, erinnerte daran, dass Landau schon als 20-Jähriger in den Vorstand des Bodenverbands eintrat.

Die Gratulanten dankten auch Gisela Landau. Erst ihre Unterstützung habe den ehrenamtlichen Einsatz ihres Mannes über die Jahrzehnte hinweg ermöglicht.

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