Landkreis-Statistik vom 6. Januar

Corona: Zahl der Todesfälle in Waldeck-Frankenberg ist auf 54 gestiegen

Symbolbild Barbara Gindl/APA/dpa
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Die Zahl der Corona-Todesfälle in Waldeck-Frankenberg ist am Mittwoch auf 54 gestiegen. Das teilte der Landkreis in seinem Lagebild mit. Es gab auch Informationen über die technischen Probleme in den vergangenen Tagen.

Waldeck-Frankenberg – Am vergangenen Samstag waren es noch 44 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona.

Nach technischen Problemen veröffentlichte die Kreisverwaltung erstmals wieder Fallzahlen zu Covid-19-Infektionen.

Aktuell infiziert in Waldeck-Frankenberg sind 490 Personen. In stationärer Behandlung befinden sich 128 Menschen, davon 19 auf einer Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 156,7 gesunken.

Wie sich die akuten Fälle in Waldeck-Frankenberg auf die 22 Städte und Gemeinden aufteilen, zeigt die Übersicht (in Klammern Vergleich zum Vortag):

  • Allendorf 15 (- 2)
  • Bad Arolsen 71 (- 1)
  • Bad Wildungen 92 (- 0)
  • Battenberg 13 (-10)
  • Bromskirchen 5 (-4)
  • Burgwald 9 (- 3)
  • Diemelsee 10 (+ 2)
  • Diemelstadt 12 (- 2)
  • Edertal 16 (- 0)
  • Frankenau 4 (- 0)
  • Frankenberg 50 (- 70)
  • Gemünden 8 (- 3)
  • Haina 3 (- 0)
  • Hatzfeld 3 (+ 1)
  • Korbach 87 (+ 5)
  • Lichtenfels 15 (- 0)
  • Rosenthal 0 (- 1)
  • Twistetal 13 (+ 3)
  • Vöhl 17 (- 4)
  • Volkmarsen 24 (- 3)
  • Waldeck 15 (- 1)
  • Willingen 8 (- 2)

Problem mit Datenbank gelöst

Wegen technischer Probleme hatte die Kreisverwaltung von Samstag bis Dienstag keine Corona-Zahlen aus Waldeck-Frankenberg veröffentlicht: In einer internen Datenbank waren Abweichungen aufgetreten. Das Problem sei in den vergangenen zwei Tagen behoben worden, teilt der Landkreis auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

Neben dem offiziellen System, das alle Gesundheitsämter bundesweit für die Pflege und Übermittlung der Daten benutzen, führt der Landkreis intern noch eine weitere Datenbank – als Sicherheitsnetz und damit die Daten, die täglich aus unterschiedlichen Quellen wie Laboren, Praxen oder Einrichtungen kommen, schneller aufbereitet und in das bundesweite System eingepflegt werden können.

In den vergangenen Tagen seien Abweichungen zwischen den beiden Systemen festgestellt worden, erläutert der Landkreis. Zur Sicherheit seien alle bisherigen Daten der labordiagnostisch bestätigten Erkrankten nochmals gegenübergestellt und abgeglichen worden. Die hieraus ermittelten Abweichungen wurden überprüft und aktualisiert.

Die Inzidenzen der vergangenen Tage, die die Basis für viele Entscheidungen im Hinblick auf die aktuelle Situation sind, hätten aber trotzdem nahezu korrekt berechnet werden können, da der Fehler höchstens eine minimale Veränderung des täglichen Inzidenzwertes ausgemacht habe. Deshalb habe auch die Entscheidung, die Ausgangssperre vorerst nicht zu verlängern, getroffen werden können.

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