Landkreis verweist auf Bestimmungen zu Osterfeuern

Spaß am Osterfeuer: Damit der gewährleistet wird, muss eine Reihe von Bestimmnungen eingehalten werden, bevor das Feuer entzündet wird. Archivfoto: nh

Waldeck-Frankenberg. In langer Tradition werden in der Region die Osterfeiertage mit vielerlei Bräuchen begangen. Auf vielen Anhöhen im Waldeck-Frankenberger Land lodern als sichtbares Zeichen die beliebten Osterfeuer.

Sie sollen nach alter Vorstellung den Winter und die Kälte vertreiben und den Frühling und das Licht begrüßen.

Der Landkreis erinnert aber daran, dass die Verantwortlichen für die Osterfeuer einige Hinweise beachten müssen:

• Schutzwürdige Lebensräume wie Trockenrasen, Hecken und Baumbestände sowie Wegraine dürfen nicht beeinträchtigt werden. Dies gilt auch für Begleitveranstaltungen der Osterfeuer, die nur auf vegationslosen Flächen erlaubt sind.

• Zu bewohnten Gebäuden, Naturschutzgebieten, Wäldern müssen 100 Meter, zu Straßen und Eisenbahnstrecken 50 und zu sonstigen Gebäuden, Bäumen, Hecken und Feldrainen 35 Meter Abstand gehalten werden. In Zweifelsfällen sei der fachliche Rat des Kreisbrandinspektors bzw. der örtlichen Feuerwehr einzuholen und zu beachten.

• Zum Schutz von Kleintieren und Vögeln darf das Brennmaterial für die Osterfeuer frühestens eine Woche vor dem Abbrennen angefahren und aufgeschichtet werden. Sollte schon früher aufgeschichtet werden, ist kurz vor dem Abbrennen eine Umschichtung des Holzstapels notwendig, um zu vermeiden, dass dort mittlerweile angesiedelte Tiere nicht in den Flammen umkommen.

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Quelle: HNA

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