Landkreis bekommt Euro-Krise zu spüren

Waldeck-Frankenberg. Die Euro-Krise wird ein Viertel aller Belegschaften in deutschen Unternehmen treffen – das geht aus einer Umfrage des Wirtschaftsinstituts Ifo hervor.

Demnach will jedes vierte Unternehmen Veränderungen am Personal vornehmen. In den meisten Fällen handelt es sich um Jobabbau.

„Bisher ging es uns sehr gut, aber die Zukunft sieht schwieriger aus“, sagt Andreas Nordlohne, Pressereferent der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel. Auch am Kreis Waldeck-Frankenberg werde die Krise nicht spurlos vorbeigehen. Das zeigt auch der Konjunkturbericht der IHK, in dem 542 Unternehmen in Nordhessen und im Altkreis Marburg ihre wirtschaftliche Zukunft skeptisch sehen. Der Klimaindex, in dem die Firmen sich über ihre Geschäftserwartungen äußern, fiel von 130,7 Punkten im Frühjahr 2011 auf 106,8 im Herbst 2012.

Grund dafür sei die Befürchtung vor steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, schwachen Abnehmern in Europa sowie steigenden Zinsen auf Kredite im kommenden Jahr. Denn die Banken müssten für die Absicherung der Kredite laut einer gesetzlichen Regelung ab Januar höhere Rücklagen bereitstellen. Derzeit sind im Landkreis Waldeck-Frankenberg 57 551 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Göran Gehlen und Magdalena Dräger

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare