Allendorf (Eder)

Landrat Kubat predigt in Kirche

- Allendorf (Eder) (ied). Im Jahreslauf sei der November der Monat des Nachdenkens und der inneren Einkehr, sagte der Landrat.

Am Gottesdienst zum Buß- und Bettag der evangelischen Kirchengemeinde Allendorf nahm ein besonderer Gast teil: Der Einladung zu einer Gastpredigt war Landrat Dr. Reinhard Kubat gefolgt – seine Frau Susanne und zwei seiner Kinder begleiteten ihn nach Allendorf. Die Kirche war mit Christen aus Allendorf und einer ganzen Reihe weiterer Orte im oberen Edertal besetzt.

Die Menschen müssten sich fragen: „Wohin führt uns der Weg?“, sagte Kubat und ging auf den Herbst ein. Er wies auf den Flug der Kraniche in dieser Jahreszeit hin und fragte sich, was sich die Tiere wohl zu sagen hätten bei ihrem Flug.

Kubat philosophierte über Dankbarkeit, die für uns Menschen eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ebenso wie die Hilfebereitschaft oder die Bereitschaft zu teilen. Dabei ging er auf das Leben des heiligen Martin ein.

Beim Nachdenken über die gesetzten Ziele sollten die Menschen überlegen, was ihnen Hoffnung gibt, was sich für sie ändern könne oder müsse und welche Veränderungen in der Gesellschaft sinnvoll seien.

Die Menschen sollten die Möglichkeiten des Umsteuerns nutzen, aktiv für Veränderungen arbeiten, gemeinsam mit anderen. Bei alledem sei die Fähigkeit zur Liebe und zur Nächstenliebe das größte Geschenk Gottes. Dr. Kubat verriet dann, was sich die Kraniche bei ihrem Flug zurufen: „Sie spornen den Leitvogel ganz vorne an, sie ermuntern ihn, der die wichtigste Aufgabe zu meistern hat: Du schaffst es!“ Und wenn der Vogel vorne müde sei, werde er von anderen abgelöst. Fazit des Landrats am Ende seiner beeindruckenden Ausführungen: „Die Kraniche zeigen uns, wie wir gemeinsam Großes leisten können.“ Die Gemeinde spendete Kubat am Ende der Predigt Beifall.

Der Gottesdienst mit Abendmahl wurde musikalisch umrahmt vom Posaunenchor unter der Leitung von Friedhelm Pfuhl und Organistin Reka Mengel. Pfarrer Gerald Rohrmann und Kirchenvorsteherin Vera Junghenn dankten Dr. Reinhard Kubat und überreichten ihm als Geschenke der Kirchengemeinde eine „stracke Rote“ und einen Fotokalender, der verschiedene Gotteshäuser rund um Allendorf zeigt.

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