Rettungskräfte können Mann nicht mehr helfen – Fass war 1000 Kilo schwer

Landwirt wird von tonnenschwerem Wasserfass erdrückt

Laisa. Bei einem tragischen Unfall ist am Samstag ein 75 Jahre alter Landwirt aus Laisa ums Leben gekommen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei ist der Mann in seinem Garten mitten im Ort vermutlich von einem randvoll gefüllten, 1000 Kilo schweren Wasserfass erdrückt worden.

Nach Angaben der Frankenberger Beamten war der Mann gegen Abend mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug auf das Gartengrundstück, auf dem auch eine Feldscheune steht, gefahren, um dort Wasser abzuladen. Dabei stellte er den einachsigen Anhänger ohne Traktor auf dem Gelände ab.

Aus bislang ungeklärten Gründen muss der Landwirt dann auf den Anhänger geklettert sein: Der Anhänger erhielt dadurch Übergewicht, kippte um und das 20 Zentner schwere Wasserfass begrub den Mann unter sich. Laut Polizei erlitt der Landwirt dabei so schwere Kopf- und Brustverletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Auch der genaue Unfallzeitpunkt ist noch unbekannt. Der Mann war erst gegen Abend zuhause vermisst worden. Gegen 19.20 Uhr wurde er dann auf dem Grundstück gefunden. Alarmierte Nachbarn verständigten sofort die Rettungskräfte. Weil das Wasserfass zwischenzeitlich halb ausgelaufen war, konnte der Landwirt von den Einsatzkräften schließlich geborgen werden. Der Mann muss sofort tot gewesen sein, im Ort seien keine Hilferufe gehört worden, hieß es später von Dorfbewohnern.

Neben Polizei und Feuerwehrleuten aus Laisa und Battenberg waren auch Notarzt und Rettungskräfte des Roten Kreuz an der Unfallstelle in Laisa. Der Notarzt konnte nur noch den Tot des 75-Jährigen feststellen. (mjx)

Quelle: HNA

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