3200 Tonnen Salz in Frankenberg

Langer Winter: Doppelt so viel Streusalz verbraucht wie 2012

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Waldeck-Frankenberg. Der Streusalzverbrauch in diesem Winter ist bei den Straßenmeistereien und Bauhöfen im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr auf das Doppelte gestiegen. Grund dafür war der lange und frostige Winter.

„Trotz des erhöhten Verbrauchs gab es bisher keine Engpässe“, sagte Horst Sinemus, Sprecher von Hessen Mobil.

3200 Tonnen Streusalz hat allein die Straßenmeisterei Frankenberg in diesem Winter verbraucht. „Im Vorjahr waren es nur 1800“, sagte Leiter Harry Kirschner. Auch in Willingen, wo noch immer viel Schnee liegt, musste die Gemeinde mehr Streueinsätze fahren. Die gelagerten 150 Tonnen Salz reichten nicht, sodass nachbestellt werden musste.

Im Upland wurden bislang 200 Tonnen von den Bauhof-Mitarbeitern auf die Straßen gebracht. Das hat die Gemeinde 19.000 Euro gekostet. Im vergangenen Jahr waren es 110 Tonnen Salz für 14.000 Euro.

„Diesen Winter ist der gefallene Schnee sehr schnell gefroren. Dadurch bildeten sich sofort Eisschichten, die Streueinsätze erforderlich machten“, erläuterte Michael Schellhase, Vorarbeiter am Bauhof der Stadt Battenberg.

Im Vergleich zum letzten Winter habe sich der Frost länger gehalten und sei sehr hartnäckig gewesen. „Letztes Jahr hatten wir Mitte Februar den letzten Streueinsatz“, so Schellhase.

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Quelle: HNA

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