Langjähriger HNA-Mitarbeiter Karl Blum verstorben

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Verstorben: Karl Blum arbeitete fast 40 Jahre für die HNA.

Röddenau. Fast vier Jahrzehnte hat er als freier Mitarbeiter für die HNA von Ereignissen in Röddenau und Umgebung berichtet. Am Sonntag verstarb der beliebte Röddenauer Karl Blum. Trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen kam der Tod des 77-Jährigen für die Angehörigen plötzlich.

„Karl, mach’ das mal in die Zeitung rein.“ Dieser Aufforderung von Röddenauer Vereinen kam Karl Blum gerne nach. Seit den 70er-Jahren belieferte er die heimischen Zeitungen mit Fotos und Texten von Festen, Jahreshauptversammlungen und Vereinsaktivitäten in seinem Heimatort. „dd“ – so sein Kürzel in der HNA – fand mit seiner offenen, geselligen Art leicht Kontakt zu den Menschen.

Karl Blum wurde am 9. August 1934 in Röddenau als Sohn eines Schuhmachermeisters geboren. Nach der Schule arbeitete er zunächst in der elterlichen Landwirtschaft, auf dem Auhammer und in der Frankenberger Ziegelei, bevor er 1963 bei der Bundesbahn als Busfahrer anfing und diese Tätigkeit bis zur Rente mit viel Spaß ausübte.

Danach arbeitete er stundenweise für die HNA-Redaktion. Er kümmerte sich einige Jahre um unser Fotolabor, entwickelte Filme – und war mit seiner ruhigen, humorvollen, hilfsbereiten Art ein von allen geschätzter Kollege.

Fotografieren war sein Hobby. Im Laufe seiner langjährigen Reportertätigkeit häuften sich in seinem wohlsortierten Archiv tausende von Negativen an. „Bei der 1200-Jahr-Feier Röddenaus waren die Fotos eine große Bereicherung“, sagte der langjährige ehemalige Ortsvorsteher Heinrich Rampe.

Karl Blum engagierte sich auch selbst im Vereinsleben, spielte Fußball, war Feuerwehrmann, spielte im Musikzug die Lyra und sang im MGV mit. Beliebt waren auch seine gereimten Vorträge bei Vereinsfesten.

Seit 1963 war Karl Blum mit Ehefrau Irmgard verheiratet. Das Paar hat eine Tochter, einen Sohn sowie fünf Enkel.

Am Donnerstag findet ab 14 Uhr die Beisetzung von der Friedhofskapelle in Röddenau aus statt. (mab)

Quelle: HNA

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