Laterne im Strickkleid: Kunstprojekt macht Marburger Kirchhof bunt

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Eingepackt: Die alte Straßenlaterne trägt ein buntes Schlauchkleid.

Marburg. Ihr Vorbild ist das amerikanische „Guerilla knitting“,  das Guerilla-Stricken, hinter dem sich heimliche Streetart-Künstlerinnen verbergen, die den öffentlichen Raum mit gestrickten Accessoires verändern. Die mehr als 20 Strick- und Häkelfreundinnen im Raum Marburg haben aber eine Genehmigung.

„Wir machen alles offiziell“, sagt Initiatorin Christina Gerdes von der Familienbildungsstätte. Seitdem verändert sich der Lutherische Kirchhof in der Marburger Oberstadt: Die alte Straßenlaterne trägt ein buntes Schlauchkleid, zwei Poller tragen kleine Mützen, ein Fahrradständer ist mit gehäkelten Blumen und Fransen geschmückt.

Und die flauschige Kunst ist begehrt: Der grüne Froschkopf auf der Sitzbank wurde bereits geklaut. Wie lange die eigenwillige Kunst hält, kann Christina Gerdes allerdings noch nicht sagen: „Wir lassen uns überraschen“, sagt sie.

Mit dem Kunstprojekt möchten die Strickerinnen auf den inzwischen autofreien Kirchhof aufmerksam machen. (zgc)

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Quelle: HNA

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