Laufschule: HNA-Leser starten Ende Oktober beim Frankfurt-Marathon

Frankenberg. Die beiden HNA-Leser Katja Röhle und Harry Naumann haben ein großes Ziel direkt vor Augen: die Teilnahme am Staffelwettbewerb des Frankfurt-Marathons am 30. Oktober.

Es nieselt, der Wind pfeift kalt über den Parkplatz am Frankenberger Schwedensteinweg. Eigentlich kein Wetter, bei dem man gerne draußen Sport machen möchte. Röhle und Naumann haben trotzdem ihren Laufdress angezogen: Sie treffen sich gut gelaunt und hochmotiviert zum letzten offiziellen Lauftraining mit ihrem Trainer Mario Zimmek.

„Noch ist die Aufregung nicht besonders groß“, sagt Katja Röhle gelassen. Die 33-Jährige aus Schreufa fühlt sich gut auf den Wettbewerb vorbereitet, in dem eine Staffel aus vier Läufern die klassische Marathondistanz von 42,195 Kilometern bewältigt. Im Training legt Röhle schon mal 15 bis 18 Kilometer zurück. „Ich laufe in Frankfurt den Abschnitt über zwölf Kilometer“, erklärt sie - und hofft, das in etwa 45 Minuten zu schaffen.

Gemeinsam fit für den Lauf

Seit Anfang Mai trainiert Röhle gemeinsam mit Harry Naumann, HNA-Leserin Kathrin Born und weiteren Hobbyjoggern für ihren Einsatz. Für die normalerweise kostenpflichtige Laufschule hatten die HNA und die AOK Hessen Plätze verlost.

Unter der Anleitung von Lauftrainer Ralf Backhaus trainierten die Hobbysportler gesundes und gelenkschonendes Laufen.

Weil Ralf Backhaus im Sommer in die Schweiz zog, übernahm der Physiotherapeut Mario Zimmek Ende August das Training. „Das ist eigentlich nicht so gut für eine Gruppe, wenn der Trainer wechselt.“ Trotzdem ist der Wechsel in Zimmeks Augen gut gelungen: „Wir werden das mit Anstand zu Ende bringen“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Das gezielte Training zeigt auch bei Harry Naumann Wirkung: Seine Knie- und Wadenprobleme haben sich gebessert. „Ich habe außerdem gelernt, mir die Zeit und meine Kraft besser einzuteilen.“

Naumann ist der letzte Läufer der Staffel und absolviert 13,5 Kilometer. „Wichtig ist, dass wir gemeinsam ins Ziel kommen“, betont der 43-Jährige aus Birkenbringhausen. Die Zeit spiele keine große Rolle. „Ich will gerne das Feeling bei einem Marathon erleben.“

Das gemeinsame Training hat die Gruppe zusammengeschweißt und zudem oft geholfen, den inneren Schweinehund zu überwinden und auch außerhalb der offiziellen Treffen regelmäßig laufen zu gehen. Daher haben die Läufer beschlossen, sich auch nach dem Marathon künftig zum Joggen zu treffen.

Vorher müssen sie noch in Frankfurt auf die Strecke. Der Startschuss für den ersten Läufer fällt am Sonntag, 30. Oktober, um 10 Uhr.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Foto: Szamborzki

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