Früchteteppich in Liebfrauenkirche

Lavendelblüten für den Nil

Frankenberg - Eine traditionelle Kunst lebt in der Liebfrauenkirche wieder auf: Zum dritten Mal in Folge haben sich Irene Haase, Ingrid Wittekind, Ute Sagel und Doris Reinius an die kreative Arbeit begeben und einen Früchteteppich angefertigt.

Frankenberg. „Vor drei Monaten haben wir damit begonnen, Blätter und Blüten zu trocknen“, erklärt Irene Haase. „Wir haben unzählige Lavendel- und Hortensienblüten von den Stängeln gezupft und Materialien wie hunderte schwarzer Pfefferkörner und sogar einige Lagen Blattgold besorgt.“ Auch gemahlene Senf- und Pfefferkörner, Haferflocken, gelbe Linsen und Orangenschalen kann der aufmerksame Besucher in dem Kunstwerk vor dem Altar entdecken.

Der Weg des Wassers durch Ägypten

Der fertige Früchteteppich zeigt den Weg des Nils quer durch Ägypten. Besucher erkennen neben seinen fruchtbaren grünen Uferbereichen und der angrenzenden Wüste auch das blütengleiche, farbige Mündungsdelta ins Mittelmeer, dazu tanzende Kinder und einheimische Tiere.

Neben der Freude für das Auge verströmt dem Teppich ein angenehmes Dufterlebnis.

(von Gerlinde Himmelmann)

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