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Leader-Regionen in Waldeck-Frankenberg: Vier Millionen Euro für fünf Jahre

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Von: Jörg Paulus

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Vertreter der Leader-Regionen in Waldeck-Frankenberg: (von links) Dieter Schaake, Volker Becker, Stefanie Koch, Friedrich Heinemann, Rüdiger Heß, Ralf Gutheil, Bernd Wecker, Cornelia Dörr, Lena Bischoff-Stein, Jürgen Römer, Lisa Küpper und Walter Rinklin.
Vertreter der Leader-Regionen in Waldeck-Frankenberg: (von links) Dieter Schaake, Volker Becker, Stefanie Koch, Friedrich Heinemann, Rüdiger Heß, Ralf Gutheil, Bernd Wecker, Cornelia Dörr, Lena Bischoff-Stein, Jürgen Römer, Lisa Küpper und Walter Rinklin. © privat

Die drei Leader-Regionen in Waldeck-Frankenberg sind erneut für das EU-Förderprogramm Leader anerkannt worden. Sie bekommen jeweils vier Millionen Euro für fünf Jahre.

Waldeck-Frankenberg – Aus dem Leader-Programm wird die Entwicklung im ländlichen Raum gefördert. In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben die drei Regionsvereine Burgwald-Ederbergland, Kellerwald-Diemelsee und Diemelsee-Nordwaldeck einen ersten Ausblick gegeben, was mit dem Fördergeld in den Jahren 2023 bis 2027 möglich sein könnte.

Jeder Region steht für die kommenden fünf Jahre jeweils ein Budget von rund 4 Millionen Euro zur Verfügung – zwischen 3,5 und 4,7 Millionen Euro, was von der Einwohnerzahl und der Flächengröße der Region abhängt. Das Geld wird von der EU, dem Bund und dem Land Hessen zur Verfügung gestellt.

Bereits im Herbst 2021 hatten die Regionen begonnen, mit Bürgerbeteiligung jeweils eine Lokale Entwicklungsstrategie zu entwerfen und wichtige Schwerpunkte für die neue Förderperiode festzulegen. Themenbereiche sind zum Beispiel Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Daseinsvorsorge, regionale Wirtschaft, Tourismus und Naherholung. Das neue Handlungsfeld Bioökonomie befasst sich unter anderem mit der Sensibilisierung von Verbrauchern für einen nachhaltigen Konsum.

Zertifizierung des „Wandermärchens Burgwald-Ederbergland“

Ein wichtiges Vorhaben sei zum Beispiel die Zertifizierung des „Wandermärchens Burgwald-Ederbergland“ als Premium-Wanderregion, um auch überregionale Gäste darauf aufmerksam zu machen. „Davon profitieren dann auch die Gastgeber in der Region, die ebenso unterstützt werden sollen wie andere Kleinstunternehmen“, heißt es in der Pressemitteilung.

„Mit den neuen Strategien haben wir viele Möglichkeiten, die Regionen aktiv zu stärken. Wichtig ist aber auch, dass sich Projektträger mit innovativen Ideen bei den Regionen melden“, erläutert Regionalmanager Bernd Wecker (Diemelsee-Nordwaldeck). Die Projekte müssen sich aus den jeweiligen Strategien ableiten lassen. Interessierte können sich auch jetzt schon bei den Regionen melden, die ersten Projektanträge können aber erst im Frühjahr 2023 gestellt werden.

Auch das Regionalbudget soll es nach Möglichkeit wieder geben, sagt Regionalmanagerin Lena Bischoff-Stein (Burgwald-Ederbergland). Dieses Förderangebot können zum Beispiel Vereine für ihre Projekte nutzen.  

region-burgwald-ederbergland.de

region-diemelsee-nordwaldeck.de

kellerwaldverein.de

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