Feuerwehrleute wollen Infoblatt über Anfordern des Defibrillators im Dorf verteilen

Lebensretter an Bord

Geschenk nach der Übung: Die Birkenbringhäuser Brandschützer erhielten einen Defibrillator von der Frankenberger Bank. Julia Henche überreichte ihn an Wehrführer Mario Tschirner. Mit dabei waren neben zahlreichen aktiven Wehrleuten auch (hinten von rechts) Mario Seitz (Frankenberger Bank), Feuerwehr-Vorsitzender Michael Wickenhöfer, Heinrich Hofmann (vom Aufsichtsrat der Bank). Foto: Arnold

Birkenbringhausen. Die Feuerwehr Birkenbringhausen hat ein Geschenk erhalten, mit dem Menschenleben gerettet werden können: Mario Seitz und Julia Henche von der Frankenberger Bank übergaben einen Defibrillator. Das Gerät wird im Feuerwehrfahrzeug aufbewahrt.

Mario Seitz erläuterte die Vorteile des Defibrillators: „Er kann leicht bedient werden, denn er spricht mit dem Benutzer und teilt ihm mit, was zu tun ist. Eine Fehlbedienung ist faktisch ausgeschlossen.“ Wenn die Elektroden auf den Brustkorb des Patienten geklebt wurden, gibt der elektronische Lebensretter genaue Anweisungen: Das Gerät prüft die Herztätigkeit, gibt Stromstöße ab oder weist den Retter bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung an, die dann manuell ausgeführt werden muss.

Seitz sagte, dass das Gerät in einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr gut aufgehoben sei. Im Notfall muss dann niemand von in Lebensgefahr befindlichen Angehörigen loseilen, um den Defibrillator von einem festen Standort zu holen.

Wehr-Vorsitzender Michael Wickenhöfer und Wehrführer Mario Tschirner wollen den Vorschlag, das Gerät im Einsatzfahrzeug zu deponieren, annehmen, zumal erst kürzlich elf Feuerwehrleute in einem Erste-Hilfe-Lehrgang auch im Umgang und Einsatz eines Defibrillators, geschult wurden.

112 anrufen

Alle Haushalte Birkenbringhausens werden noch ein Infoblatt der Feuerwehr erhalten, in dem alle Informationen zum Einsatz und zum Anfordern des „Defi“ stehen werden, sagte Wickenhöfer. Geplant sei, dass Hilfsbedürftige wie bisher die Notrufnummer 112 anrufen und die Rettungsleitstelle dann über das weitere Vorgehen entscheide. Mehrere Einsätze der Birkenbringhäuser Brandschützer – insbesondere bei Unfällen – hätten gezeigt, dass es sinnvoll sei, einen Defibrillator dabei zu haben, erläuterte der Wehrvorsitzende der HNA.

Wickenhöfer und Tschirner bedankten sich für das Gerät bei den beiden Bankmitarbeitern und bei Heinrich Hofmann vom Aufsichtsrat der Frankenberger Bank, der bei der Übergabe ebenfalls anwesend war. (wi)

Quelle: HNA

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