Allein in Kernstadt 15 Häuser

Leerstände in Rosenthal: Eigentümer sollen handeln

Schlecht für das Ortsbild: die zunehmende Zahl leerstehender Häuser in Rosenthal. Foto: Moniac

Rosenthal. Wie bekommen wir die Leerstände in der Stadt in den Griff? Unter anderem mit dieser Frage hat sich der Arbeitskreis Stadtentwicklung der Initiative Rosenthal am Montagabend in seiner Sitzung befasst.

Rund 15 Häuser stehen allein in der Kernstadt Rosenthal leer und gammeln zum Teil bereits seit vielen Jahren mehr oder weniger vor sich hin. Bürgermeister Hans Waßmuth spricht bei dem herrschenden Zustand sogar von einem „Pulverfass“, denn eine Entwicklung zum Positiven sei nicht in Sicht.

Im Gegenteil: Zahlreiche weitere Häuser werden derzeit nur von jeweils einer älteren Person oder von Paaren im fortgeschrittenen Alter bewohnt. Was in den kommenden Jahren mit den Gebäuden geschieht, ist völlig ungewiss.

Die zunehmenden Leerstände seien „sehr ärgerlich für das Ortsbild“, sagte Helmut Lapp von der Arbeitsgruppe zur Bürgerbefragung. Nicht ohne Grund ist der Häuserleerstand auch der Punkt, der im Fragebogen zur Zufriedenheit der Rosenthaler Bürger mit den Gegebenheiten in ihrem Ort am meisten moniert wurde. Die Arbeitsgruppe ist derzeit dabei, die Bögen auszuwerten.

Die Gründe, warum Hausbesitzer ihre Gebäude nicht nutzen oder noch nicht einmal vor dem Verfall schützen, mögen vielfältig sein. Sicher ist nur, dass sich manche Eigentümer auch bei gutgemeinten Vorschlägen resistent zeigen und auch nicht auf Verkaufsangebote eingehen. „Solange es nicht ans Portemonnaie geht, wird sich da nichts tun“, formulierte Lapp.

Die Arbeitsgruppe diskutierte über verschiedene Möglichkeiten, die Besitzer leerstehender Häuser zu Reaktionen zu animieren. Diskutiert wurde auch die mögliche Nutzung der Gebäude, zum Beispiel für studentische Wohngemeinschaften. Die Vorschläge sollen den städtischen Gremien unterbreitet werden. (zmm)

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Quelle: HNA

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