Theater in Schreufa

Liebe, Lügen, Wutausbrüche

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Viele Verwirrungen und Missverständnisse gab es beim Theaterstück „Drei tolle Väter“ der Schreufaer Theatergruppe, von links Katja Henche, Stephan Röse, Andreas Mann, Katharina Gräbe, Thomas Scherer, Johannes Müller und Simon Röse.

Frankenberg-Schreufa - Beim Happy End lagen sich fast alle in den Armen, doch vorher gab es Streitereien, Wutausbrüche, Lügen und Intrigen auf der Schreufaer Theaterbühne.

„Wer ist denn nun der Vater?“ - so lautete die zentrale Frage im Dreiakter von Wilfried Reinehr. Zwölf im Dorf bekannte Laienschauspieler sorgten bei den ersten drei Aufführungen für viel Heiterkeit und Lacher am laufenden Band. Bis am Ende des Stücks einer Heirat nichts mehr im Wege stand, galt es viele Verwirrungen und Missverständnisse aufzuklären. Und dabei wusste das Publikum häufig mehr als die Schauspieler in ihren Rollen.

Das Theaterstück spielte im Vorzimmer einer Künstleragentur. Dort entfachten Sekretär Guido Zeisig, dargestellt von Jürgen Becker, und Sekretärin Gloria Kaktus, gespielt von Ulla Kümmerling, heftige Streitgespräche. Becker lieferte eine schauspielerische Meisterleistung mit perfekter Mimik und viel Ausdruck in der kurzfristig umgepolten Frauenrolle. Mit Simon Röse, Katharina Gräbe, Johannes Müller und Michelle Beaupain standen gleich vier „Eigengewächse“ aus der Jugend-Theatergruppe erstmals beim „großen Stück“ auf der Bühne und meisterten ihre Rollen mit Bravour.

Im Mittelpunkt der Verwirrung standen die drei angeb­lichen Väter von Paul Piepenbrink (Johannes Müller). Alle drei zahlten seit 20 Jahren Alimente an die dreiste Mutter Paula (Katja Henche).

Von Frank Seumer

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