Liebfrauenkirche: Auftakt der 725-Jahr-Feier

Frankenberg. „Diese Kirche bedarf nicht der Hervorhebung. Sie überragt als Glaubenszeugnis diese Stadt wie eine Krone“, erklärte Propst Helmut Wöllenstein, als er zum Fest „725 Jahre Liebfrauenkirche - Zuflucht und Hoffnung“ die Grüße des Sprengels Marburg überbrachte.

Mehrere hundert Gemeindemitglieder und Gäste drückten wie er beim offiziellen Eröffnungsabend und bei einem ökumenischen Gemeindefest am Himmelfahrtstag ihre enge Verbundenheit mit dem Gotteshaus aus. Wöllenstein sah in dem 1286 begonnenen gotischen Bauwerk, das für die Menschen im Mittelalter „leicht und voller Licht den Traum vom Himmel“ verkörpert habe, auch die Verpflichtung, weiterhin die „Präsenz Gottes in dieser Welt sichtbar zu machen“.

Die Liebfrauenkirche solle den Menschen Heimat sein, so Pater Laurentius Meißner in seinem Grußwort der katholischen Gemeinde, Anlaufstelle und Zufluchtsort, so Dr. Volker Assmann von den evangelisch-freikirchlichen Gemeinden. Sie solle nicht nur baulich, sondern ganz konkret das Miteinander der Menschen in dieser Stadt bestimmen, wie Bürgermeister Christian Engelhardt hoffte. Glückwünsche überbrachten auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke (SPD) im Namen der Bundes- und Landtagsabgeordneten im Wahlkreis sowie Ali Korkmaz für die türkisch-islamische Gemeinde.

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Quelle: HNA

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