Liesel Hallenberger ist neuer Präses im Dekanat Biedenkopf

Amtsübergabe: Dekan Gerhard Failing (links) mit der neu gewählten Liesel Hallenberger als Präses und ihrem Vorgänger Frank Schmitt bei der Dekanatssynode. Foto: Kordesch /nh

Hartenrod/Frohnhausen. Liesel Hallenberger aus Frohnhausen ist zur Vorsitzenden der Dekanatssynode Biedenkopf gewählt worden. Nach neun Jahren als Vorsitzender war Frank Schmitt zuvor von seinem Amt zurückgetreten. Liesel Hallenberger war bisher stellvertretende Vorsitzende.

„Wichtig ist es mir, die Kirchengemeinden so zu stärken, dass die ehrenamtlich Tätigen und die Pfarrer den eigentlichen Auftrag von Kirche, die Verkündigung der frohen Botschaft, vor lauter Bürokratie nicht aus dem Blick verlieren“, kündigte Liesel Hallenberger in ihrer Vorstellungsrede an.

Sie könne sich gut vorstellen, dass die einzelnen Gemeinden künftig regional enger zusammenarbeiten und dadurch gegenseitig voneinander profitieren. Wichtige Weichenstellungen dafür sind durch das im April beendete Modellprojekt „Evangelisch an Lahn und Eder - Unsere Kirche in der Region“ bereits vorgenommen worden. In diesen Zusammenhängen sah sie auch Chancen bei einem womöglich anstehenden Zusammenschluss der Dekanate Biedenkopf und Gladenbach.

Liesel Hallenberger wurde mit 32 Ja-Stimmen gegen vier Nein-Stimmen bei sechs Enthaltungen zur Präses gewählt. Aus den Reihen der Versammlung gab es keine weiteren Kandidaten. Vor dem Urnengang hatte Liesel Hallenberger ihren Vorgänger Frank Schmitt gewürdigt: Er habe in den vielen Jahren an der Spitze des Dekanats der evangelischen Kirche „durch seine offenherzige und ehrliche Art“ ein Gesicht gegeben und „immer wieder daran erinnert, in wessen Dienst wir stehen“, sagte Hallenberger. Sie freue sich, dass Schmitt dem Dekanat als Synodenmitglied erhalten bleibe. (nh/off)

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Quelle: HNA

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