Frankenberg

Lions-Club zeichnet Hospiz-Verein aus

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- Frankenberg (rou). Vor fast genau einem Jahr verunglückte der Lions-Freund Dr. Jürgen Föhrenbach tödlich. Im Gedenken an ihn verleiht der Frankenberger Serviceclub künftig einmal im Jahr die nach dem Battenberger benannte Auszeichnung.

In feierlichem Rahmen, mit musikalischen Beiträgen eines Streicher-Quartetts der Edertalschule unter der Leitung von Markus Wagener, hat der Frankenberger Lions-Club am Mittwochabend im Sitzungssaal des historischen Rathauses zum ersten Mal die Dr.-Jürgen-Föhrenbach-Auszeichnung verliehen. Erster Träger des in diesem Jahr mit 3000 Euro dotierten Preises ist der Verein „Ambulantes Hospiz Frankenberg“. An dem Festakt nahmen außer der Familie Föhrenbach und den Mitgliedern des Lions-Clubs auch etliche ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospiz-Vereins sowie Unterstützer der Hospizarbeit teil.

Ein Grußwort sprach der Frankenberger Bürgermeister Christian Engelhardt. Der Tod von Jürgen Föhrenbach habe viele Menschen sehr bewegt, sagte er. Föhrenbach sei vielen unter anderem bekannt als humorvoller Leiter des traditionellen Grünkohlessens der Lions in der Rathausschirn. In seinem Gedenken eine Auszeichnung zu stiften, bezeichnete er als eine „tolle Idee“ des Frankenberger Lions-Clubs um Präsident Rainer Walenzik.

Die Auszeichnung des Hospiz-Vereins mache sie unglaublich stolz, sagte Vorsitzende Christl Weimann. „Es ist ein wunderbares Gefühl, dass es Menschen wie die im Frankenberger Lions-Club gibt, die ihre Verbundenheit zu unserem Verein auf diese Weise unterstreichen.“ Durch die Auszeichnung schenke der Club dem Verein und den ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern Motivation und Mut für die weitere Hospizarbeit. „Ein stationäres Hospiz soll keine Vision bleiben“, sagte Weimann.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 21. Oktober

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