Zweiter Nachholteil Literarischer Frühling

Literaturfestival in Waldeck-Frankenberg geht mit Mario Adorf und Joachim Gauck weiter

Schirmherr des Festivals: Auch in diesem Jahr ist der Schauspieler Mario Adorf wieder Gast beim Literarischen Frühling, wie hier bei seinem Auftritt in einem der vorausgegangen Festivals in Metzens Kuhstall in Ellershausen. Diesmal präsentiert der 90-Jährige Begebenheiten aus seinem langjährigen Schauspielerleben. Archiv
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Schirmherr des Festivals: Auch in diesem Jahr ist der Schauspieler Mario Adorf wieder Gast beim Literarischen Frühling, wie hier bei seinem Auftritt in einem der vorausgegangen Festivals in Metzens Kuhstall in Ellershausen. Diesmal präsentiert der 90-Jährige Begebenheiten aus seinem langjährigen Schauspielerleben.

Zum zweiten Nachholteil des Literarischen Frühlings in Waldeck-Frankenberg werden etliche bekannte Persönlichkeiten erwartet.

Waldeck-Frankenberg – Der „Literarische Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“ geht in den ersten Tagen des Monats September in die zweite Runde. Dann werden weitere Veranstaltungen des eigentlich für Frühjahr 2020 geplanten Literaturfestivals nachgeholt.

Wie die Organisatoren mitteilten, werden vom 2. bis 5. September unter anderen der frühere Bundespräsident Joachim Gauck, der Schauspieler Mario Adorf sowie die Schriftsteller Friedrich Christian Delius, Katerina Poladjan und Ingo Schulze erwartet.

Weitere Lesungen, die bisher wegen der Corona-Pandemie noch nicht stattfinden konnten, werden einzeln nachgeholt. Dazu zählen Auftritte von Mariana Leky am 12. August in Bad Wildungen, Hubertus Mayer-Burckhardt am 25. Oktober in Frankenberg und Denis Scheck am 26. September in Frankenberg.

Die bereits erworbenen Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Nähere Einzelheiten sind auf der Website literarischer-fruehling.de zu finden, wo auch noch Tickets gebucht werden können. Die Veranstaltungen mit Rainer von Hessen und Michael Köhlmeier sollen nach Möglichkeit beim „Literarischen Frühling 2022“ nachgeholt werden, der nach vorläufiger Planung vom 1. bis 10. April 2022 stattfinden soll.

„Es ist in diesem Jahr nicht einfach, nach dreimaliger Absage nun beim vierten Mal erneut alle Termine unter einen Hut zu bringen“, erklärte dazu die Schriftstellerin und Hotel-Besitzerin Christiane Kohl als Leiterin des Festivals. „Wir bitten deshalb die Besucher ein weiteres Mal um Geduld und um Verständnis für die besonderen Schwierigkeiten, die die Corona-Krise allen Beteiligten auferlegt.“

Eröffnet werden soll die zweite Runde des „Literarischen Frühlings“ am Donnerstag, dem 2. September, um 19 Uhr in der Wandelhalle in Bad Wildungen mit einem Gespräch zwischen dem früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck und dem langjährigen Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und des „Spiegel“, Hans Werner Kilz, über die Bedeutung von Toleranz in Politik und Gesellschaft.

Der Schauspieler Mario Adorf lässt am Sonntag, 5. September, um 18 Uhr unter dem Titel „Es hätte schlimmer kommen können“ Anekdoten und Begebenheiten aus seinem Leben Revue passieren, dazu werden Auszüge des gleichnamigen Dokumentarfilms gezeigt. Adorf hat seit neun Jahren gemeinsam mit dem Schriftsteller Friedrich Christian Delius die Schirmherrschaft des „Literarischen Frühlings“ inne.

Delius, der in Korbach aufgewachsen ist, stellt am Samstag, dem 4. September, um 18 Uhr auf Burg Waldeck sein jüngstes Buch „Wenn die Chinesen Rügen kaufen, dann denkt an mich“ vor.

Wie im Juli, als bereits etlichen Lesungen nachgeholt wurden, haben die Veranstalter – das Hotel Die Sonne Frankenberg, das Hotel Schloss Waldeck und das Romantik Hotel Landhaus Bärenmühle in Ellershausen – auch die im September geplanten Lesungen und Präsentationen in größere Räume verlegt, um die Auflagen für den Gesundheitsschutz einhalten zu können.

Informationen zum Hygiene-Konzept unter literarischer-fruehling.de/corona. Nachfragen an kontakt@literarischer-fruehling.de oder info@literarischer-fruehling.de. Von Martina Biedenbach 

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