Aufnahme der Fünftklässler

„Live-Schaltung“ zur Schulleiterin

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Interview mit den zukünftigen Lehrern der Fünftklässler: Bei der eigens entwickelten TV-Show kamen auch die Klassenlehrer Ralf Martin und Elke Thursar-Eichelbeck (Mitte) zu Wort.

Gemünden - Die geburtenschwachen Jahrgänge machen sich an der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden bemerkbar. Lediglich 27 Fünftklässler wurden zum Start in das neue Schuljahr begrüßt.

Für die Begrüßung der neuen Fünftklässler an der Cornelia-Funke-Schule hatten sich die Schüler der Jahrgangsstufe sechs etwas ganz besonderes einfallen lassen: Zum Start in die Sekundarstufe eins hatten sie für ihre künftigen Mitschüler eine Fernsehshow vorbereitet in der sie den 27 „Neuen“ die Schule vorstellten und gleichzeitig ein wenig die Angst vor dem neuen Lebensabschnitt nahmen.

Unter dem von drei „Musketieren“ präsentierten Schulmotto „miteinander-füreinander“ informierten sie die Fünftklässler mit kurzen Einspielungen über schulische Angebote, führten Interviews auf der Bühne und boten sogar eine Wettervorhersage. Auch musikalische und akrobatische Einlagen standen auf dem Programm. Moderiert wurde die „Sendung“ von Finn Seitz, der das Publikum aus einer eigens gebauten Bildschirm-Attrappe begrüßte. Zu Wort kamen auch die beiden neuen Klassenlehrer, Elke Thursar-Eichelbeck und Ralf Martin, die einräumten, genauso aufgeregt zu sein, wie ihre neuen Schüler.

Bevor die neuen Schüler einzeln nach vorne gerufen und von ihren Klassenlehrern begrüßt wurden, kündigte Moderator Finn Seitz noch eine „live Schaltung zur Chefin im Ring“ an. Gemeint war Schulleiterin Doris Bechold, für die es - da neu im Amt - die erste Einschulung von Fünftklässlern war. „Ihr habt euch diese Schule selbst ausgesucht, ihr kennt diese Schule schon zum Teil aus eurer Grundschulzeit oder wart bestimmt hier beim Tag der offenen Tür und habt schon mal geschnuppert, ob es euch hier gefallen könnte. Ihr habt euch dazu in der Grundschule so gut angestrengt, dass ihr die besten Voraussetzungen habt, hier erfolgreich mitarbeiten zu können“, machte sie den neuen Schülern Mut. Anhand einer „kleinen Denksportaufgabe“ zeigte die Rektorin auf, dass nur die richtige Mischung von Einzelleistung und Teamarbeit Erfolg bringe.

Auch für die Eltern sei es eine „Einschulung“ sagte Bechold. „Denn die folgenden fünf oder sechs Jahre werden wir miteinander zu tun haben. Ab heute haben Sie neue Erziehungspartner gewonnen für die Bildung und Erziehung ihrer Kinder, die Ihnen und uns sehr am Herzen liegen“, betonte die Schulleiterin.

Mit lediglich 27 neuen Fünftklässlern habe man in diesem Jahr „ganz wenige Schüler“, sagte Klassenlehrerin Elke Thursar-Eichelbeck, die nur 14 Schüler in ihrer Klasse hat,. „Wir merken die geburtenschwachen Jahrgänge ganz schön“. Für die Schüler sei das natürlich „traumhaft“ in so einer kleinen Gruppe arbeiten zu können. (bs)

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