Beifahrer war verschwunden

Missglücktes Überholmanöver mit zwei Verletzen: Autos kollidieren frontal - Waren Drogen im Spiel?

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Frontalzusammenstoß zwischen Löhlbach und Dainrode: Beide Fahrer wurden schwer verletzt.

Ein Überholmanöver endete am Freitagabend auf der Bundesstraße 253 zwischen Löhlbach und Dainrode mit einem schweren Unfall: Beide Fahrer wurden verletzt. 

Ein 30-jähriger Autofahrer aus Bad Wildungen befuhr gegen 17.50 Uhr mit seinem Kia Picanto die Bundesstraße von Löhlbach kommend in Richtung Dainrode. Kurz hinter der Abfahrt nach Frankenau scherte er zum Überholen aus und kollidierte auf der Gegenfahrbahn frontal mit einem weißen Mercedes GLA einer Frankenauerin.

Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt. Zeugen setzten umgehend den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Gegen 17.55 Uhr rückten die Wehren aus Löhlbach und Haina zur Einsatzstelle aus. Ebenfalls alarmiert wurden drei Rettungswagen aus Frankenberg und Bad Wildungen sowie ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg.

Fahrer des Kia wurde per Crashrettung schnell aus dem Fahrzeug befreit - Stand er unter Drogen?

Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte verlor der Fahrer des Kia das Bewusstsein, weshalb der erste Gruppenführer Sven Hergl in Rücksprache mit dem Rettungsdienst eine Crashrettung einleitete. Da Verdacht auf Konsum von Betäubungsmitteln und Alkohol bestand, wurde im Krankenhaus eine Blutprobe veranlasst - dafür wurde eine weitere Streifenwagenbesatzung zum Krankenhaus geordert.

Beifahrer des 30-Jährigen war verschwunden - er nutzte Mitfahrgelegenheit vom Unfallort

Auch die Fahrerin des Mercedes wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Während des ganzen Einsatzes wurde kein hydraulisches Rettungsgerät benötigt. Der Beifahrer des Kia war allerdings nicht aufzufinden. Später stellte sich heraus, das dieser mittels Mitfahrgelegenheit nach Löhlbach gebracht wurde.

Des Weiteren wurde unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke die Unfallstelle ausgeleuchtet und der Brandschutz sichergestellt. Auslaufende Betriebsstoffe gab es keine. beide fahrzeuge wurden abgeschleppt und die Unfallstelle gereinigt - nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die rund 25 Einsatzkräfte beendet.

Von 112-magazin

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