Löhlbach bittet Kreis: Zahl der Asylbewerber auf 20 begrenzen

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Soll Asylbewerberwohnheim werden: Die Traditionsgaststätte Möller in Löhlbach. Das bei allen Vereinen beliebte Lokal schließt am 23. März. Früher waren dort auch Feriengäste untergebracht. Ein Investor plant Umbauarbeiten.

Löhlbach. Der Hainaer Gemeindevorstand bittet den Landkreis, die Belegung der geplanten Asylbewerber-Unterkunft im ehemaligen Gasthaus Möller im Löhlbacher Dorfkern auf maximal 20 Plätze zu beschränken.

"Geschieht das nicht, sehen wir den sozialen Frieden in Löhlbach - insbesondere in der direkten Nachbarschaft - auf das äußerste gefährdet", heißt es in einer Stellungnahme, die das Gremium am Donnerstagabend einstimmig beschloss.

Der Gemeindevorstand kritisiert, dass die Gemeinde zwar zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert war, aber Landkreis, Investor und ehemalige Gasthaus-Besitzer bereits alle Verträge zur Unterbringung von bis zu 42 Menschen geschlossen hätten. "Damit sind Fakten geschaffen, die eine Stellungnahme unsererseits erübrigen", heißt es in der Stellungnahme des Gemeindevorstands.

"Bei allem Verständnis für die Situation des Landkreises in der Problematik der Unterbringung von asylsuchenden Menschen, kann es jedoch nicht angehen, dass man unsere kommunalen Gremien so behandelt, wie dies jetzt geschehen ist", wettert das Hainaer Gremium.

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Quelle: HNA

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