Staatssekretärin für Europa-Angelegenheiten Dr. Zsuzsa Breier begutachtet das Dorfzentrum

Löhlbach als ein "kleiner Teil Europas"

Haina-Löhlbach - Was geschieht mit den Fördermitteln aus der Europäischen Union? Welche Projekte wurden gefördert? Welche Probleme haben die Menschen, die hinter diesen Ideen stehen? Darüber informierte sich gestern Zsuzsa Breier in Löhlbach.

Der Umbau der ehemaligen Schule zu einem Dorfzentrum war zu einem kleinen Teil auch ein europäisches Projekt: Über das Leader-Programm waren 150?000 Euro europäische Fördermittel nach Löhlbach geflossen. Dies nahm die Staatssekretärin für Europa-Angelegenheiten Dr. Zsuzsa Breier zum Anlass, sich das Projekt bei einer Rundreise unter dem Motto „Europa aktiv in Hessen“ anzusehen und sich über die Hintergründe zu informieren.

„Es ist sehr spannend für uns, vor Ort zu sehen, was daraus geworden ist“, begründete Zsuzsa Breier. Sie wolle sehen, was die Menschen bewegt, was funktioniert und welche Probleme es eventuell gebe.

Bürgermeister Rudolf Backhaus fasste kurz die Entstehungsgeschichte des Dorfzentrums zusammen und resümierte: „Aus der Katastrophe Schulschließung ist dieses Dorfzentrum geworden“. Die Staatssekretärin hakte nach: Sie wollte wissen, wie die Infrastruktur, die Arbeitslosenquote und die demografische Entwicklung sich in der Großgemeinde darstellen. „Was mich antreibt ist die Frage, was die Leute beschäftigt, was sie für Sorgen haben“, erläuterte sie.

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