Kaufvertrag ist unterzeichnet

Aus Löhlbacher Gasthaus Möller wird Asylbewerberheim

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Wird umgebaut: Das Gasthaus Möller in Löhlbach wurde von einem Investor gekauft, der daraus in Zusammenarbeit mit dem Kreis ein Asylbewerberheim machen will.

Löhlbach. Der Kaufvertrag ist unterzeichnet, und zum 1. Juli dieses Jahres soll das Gasthaus Möller in Löhlbach so weit umgebaut sein, dass dort zunächst bis zu 32 Asylbewerber einziehen können.

Diese HNA-Information bestätigte der künftige Betreiber des Asylbewerberheims, Armin Wagner. „Wir haben das Gasthaus, das die jetzigen Betreiber aufgeben werden, erworben“, sagt Wagner, der im Kreis Marburg-Biedenkopf wohnt und in „seinem“ Kreis sowie in Gemünden und Somplar bereits Unterkünfte für Asylbewerber betreibt.

Das Gasthaus in Löhlbach werde nun umgebaut und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Wenn alles planmäßig läuft, können laut Wagner im Juli die ersten Bewohner einziehen.

Armin Wagner steht schon länger in Kontakt mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. „Da wir das Gebäude in Löhlbach nun gekauft haben, werden wir als nächstes einen Mietvertrag mit dem Kreis abschließen“, sagt der künftige Betreiber. Der Landkreis werde daraufhin eine bestimmte Anzahl Asylbewerber in Löhlbach unterbringen.

Geplant ist, dass im ersten Schritt bis zu 32 Asylbewerber einziehen. „Wir wollen zudem den Saal des Gasthauses zu weiteren Zimmern umbauen“, sagt Wagner. Ab dem 1. Januar 2015 könnten dann sogar 42 Asylbewerber in dem ehemaligen Gasthaus untergebracht werden.

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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