Regierungspräsident führte bereits Gespräche

Lübcke setzt sich für Standort ein

Dr. Walter Lübcke

Frankenberg. Der Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke will sich im Zuge der Bundeswehrreform für den Erhalt des Bundeswehrstandorts Frankenberg einsetzen. Das sicherte er in Frankenberg Bürgermeister Christian Engelhardt und Kommandeur Oberstleutnant Thomas Mauer zu.

Entsprechende Gespräche habe er schon mit dem Hessischen Staatsminister Michael Boddenberg geführt, berichtete Lübcke. Dabei habe er auch darauf hingewiesen, dass es in Hessen die geringste Standortdichte in der Bundesrepublik gebe: Deshalb dürfe in Hessen gar kein Standort geschlossen werden.

Weiter machte der Kasseler Regierungspräsident darauf aufmerksam, dass es für die Bundeswehr in ländlich strukturierten Gebieten viel einfacher sei, Nachwuchs für die Wehr zu gewinnen – insbesondere, wenn die Wehrpflichtigen nicht mehr zur Verfügung stehen: „Hier sind die Menschen mit den Arbeitgebern viel mehr verwurzelt“, führte Lübcke an.

Im Anschluss an den Besuch im Frankenberger Rathaus besichtigte der Kasseler Regierungspräsident auch die Burgwaldkaserne. (mjx)

Quelle: HNA

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