Chorgemeinschaft Reddighausen setzte mit Konzertabend neue Akzente – 400 Zuhörer

Lust auf Italien geweckt

Reddighausen. Für die Italienische Nacht in der Reddighäuser Festhalle hatten die fünf Chöre des Abends – alle dirigiert von Karl-Heinz Wenzel – fleißig Italienisch gelernt: 15 Lieder sangen die Chöre in der italienischen Sprache. Nicht nur deshalb war die Italienische Nacht für die 400 Zuhörer ein besonderes Konzert.

In deutscher und italienischer Sprache moderierte Gertraude Schmidtmann-Langer. Mit ihren Texten informierte sie über italienische Städte, Berge, das Meer, die Kultur, Religion, Geschichte und die südliche Lebensart, die Liebe und die Freiheit – und dies drückten dann die fünf Chöre auch in ihren Liedvorträgen aus.

Auf Florenz und Neapel

So sang der Frauenchor „Harmonie“ aus Frankenberg Loblieder auf die Städte Florenz und Neapel. Der Männergesangverein „Germania“ aus Marbach sang das berühmte „La Montanara“ und „Herrliche Berge“. Liebe und Freiheit thematisierte der Chor „Dynamis“ mit „Madonna ma pieta“ und „Anatemi ben mio“, die im 16. Jahrhundert komponiert wurden.

Die Lieder aus Italien wurden ergänzt durch hörenswerte Stücke aus aller Welt, so sang etwa der Frauenchor „Cantabile“ aus Birkenbringhausen“ das amerikanische „Shenandoah“ und das furiose „It´s raining men“.

Die Chorgemeinschaft Reddighausen als Gastgeber des Abends brachte mit ihrem für die „Italienische Nacht“ erweiterten Projektchor das bekannte „Bella Bimba“ zu Gehör, sie sangen aber auch „Mamma mia“ von der legendären schwedischen Gruppe Abba  und  schlossen den großartigen Abend nach fast drei Stunden mit dem Liebeslied „Ti amo“ stimmgewaltig ab.

Ein besonderes Klangerlebnis waren die virtuosen Tenor-Soli von Karl-Heinz Wenzel. Er weckte mit seinen stimmgewaltigen Liedern Erinnerungen an weltbekannte italienische Tenöre. Mit Begeisterung quittierten die Zuhörer jedes einzelne Lied.

Matthias Müler am Klavier

Mit „O sole mio“ und Chorsätzen von Ernesto de Curtis glänzte der Tenorsänger ebenso wie mit „La Donna e mobile“ aus der Verdi-Oper „Rigoletto“. Als Pianist begleitete der Frankenberger Matthias Müller eine ganze Reihe der Chorvorträge.

Aufgelockert wurden die Liedvorträge durch Tanzdarbietungen der Folkloregruppe „Bella Italia“ unter der Leitung von Antonella Vetere.

Von Erwin Strieder

Quelle: HNA

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