Faschingsspaß in Dodenhausen

Lustig, durcheinander, Dodenhausen

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Die Gitarrengruppen aus Löhlbach und Dodenhausen sorgten mit Liedern aus den 70er Jahren für Stimmung – da durften auch die entsprechenden Kostüme und Frisuren nicht fehlen.

Haina-Dodenhausen - Das "Lustige Durcheinander Dodenhausen" hat am Samstagabend ein Feuerwerk der guten Laune in der alten Schule entzündet - sehr zur Freude der zahlreichen Gäste.

Viele lustige Beiträge sorgten für Spaß bei den gut gelaunten Gästen im voll besetzten Saal. Wie üblich ließ sich auch die ältere Generation den Karneval nicht entgehen, sodass drei Generationen zusammen feierten - Spaß hatten sie alle, denn für jeden Geschmack fand sich ein Programmpunkt.

Durch den Abend führten Johanna Grebe als „Staatsbesuch aus Rom“ und Dominik Hofmeister als „Statthalter der antiken Arena Dodenhausen“. Gleich zu Beginn bewies Christian Vaupel perfekte Mimik bei seinem Vortrag über einen Besuch in einem Ayurveda-Hotel. Als Blechdosen-Armee traten Wolfgang Röse, Stefan Hecker, Klaus Kirschner, Lars Möller und Martin Grebe auf und erhielten tosenden Applaus für ihre Einlage. Das Dorfgeschehen nahm „Goldbach-Reporter“ Dominik Hofmeister auf die Schippe. Kein Auge blieb trocken bei seinem Bericht über ein Sonnenblumenfeld, ein Fußballspiel Nord gegen Süd - „Gerade wurde es so richtig schön, da begann das Bier auszugehen“ -, abgeschnittene Tannenbaumspitzen - „Du wirst im ganzen Land bekannt mit deinem Tannenspitzenbrand“ -, wild entsorgten Müll - „Es war ein leichtes Spiel für die Polizei, denn im Müll lag die Adresse dabei“ -, den falschen Würstchen beim Fest in Schönstein und Gemündener Bläser im Planschbecken bei der Kirmes.

Rundreise und Pilzpfanne

Bevor die Gitarrengruppen aus Dodenhausen und Löhlbach mit Schlagern aus den 1970er Jahren für Stimmung sorgten, berichtete Lars Möller von einem Albtraum „so von ganz unten“. Mit MS-Traumreisen waren anschließend sieben junge Frauen unterwegs. Sie schlüpften in die Rollen einiger Dodenhäuser Frauen, die gern Busreisen machen. Da die Gemeinten im Publikum saßen, war der Spaß umso größer. Das Busunternehmen hatte mehrere Busreisen zusammengelegt und so besuchten die Frauen erst Tirol, dann Moskau, Paris und zum Schluss Spanien. Überall wurden sie von einem jungen Reiseleiter empfangen: Dominik Hofmeister mit gekonnten Akzenten. In Spanien schließlich schmeckte der Sangria der Busfahrerin so gut, dass an eine Heimreise nicht zu denken war.

Mit einem gefährlichen Pilzgericht sorgten Lars Möller und Klaus Kirschner für Erheiterung: Alle Männer, die bei Frauen beliebter sind als die beiden, sollten eine Einladung zum Essen besser nicht annehmen.

Bevor der Posaunenchor Stimmungslieder spielte, sorgte Christian Vaupel mit einer Studie über deutsche und polnische Handwerker für Erheiterung. Zum großen Finale kamen alle Akteure auf die Bühne und eröffneten eine lange Partynacht in der alten Schule.

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