Biedenkopf

Mädchen außer Lebensgefahr

- Biedenkopf (r). Das bei einem Wildunfall auf der Bundesstraße 253 schwer verletzte Mädchen ist außer Lebensgefahr. Das teilte das Universitätsklinikum Marburg mit, wo die Zwölfjährige seit dem Zusammenstoß am Montagabend behandelt wird.

Bei dem Unfall zwischen Ludwigshütte und Eifa war plötzlich ein Hirsch in das Auto gelaufen, in dem das Kind auf dem Rücksitz saß. Das Geweih durchschlug die Scheibe und traf das Mädchen am Kopf. Der Hirsch war frontal mit dem Wagen zusammengeprallt.

Das Geweih schlug gegen die Windschutzscheibe und durchstieß das hintere linke Seitenfenster, genau dort, wo das Kind saß. Der 34 Jahre alte Fahrer wurde ebenfalls getroffen, er kam aber mit leichten Verletzungen davon. Seine zwölf Jahre alte Tochter saß auf dem Beifahrersitz und blieb unverletzt.

Der Vater, seine Tochter und die schwer verletzte Freundin der Tochter stammen aus Hatzfeld. Ein hilfsbereiter 53 Jahre alter Autofahrer hatte das Kind ins Krankenhaus nach Biedenkopf gebracht. Von dort aus kam es auf die Intensivstation der Universitätsklinik Marburg.

Der Hirsch verendete an der Unfallstelle. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf rund 5000 Euro.

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