Gießener Theater begeistert Kinder mit Pippi Langstrumpf in der Ederberglandhalle

Ein Mädchen gegen die Piraten

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Frankenberg - Die zeitlosen Abenteuer von Pippi Langstrumpf sind längst nicht nur etwas für Kinder. Das zeigte sich auch bei der Theateraufführung in der Ederberglandhalle. Mit den Schauspielern auf die Reise nach Taka-Tuka gingen Eltern, Großeltern ebenso wie die jungen Zuschauer.

Wenn eigentlich furchtlosen Piraten wegen eines Mädchens die Knie schlottern, dann kann es sich bei dem Kind nur um Pippi Langstrumpf handeln. Die Darsteller des Kinder- und Musicaltheaters Gießen waren am Mittwoch in der Ederberglandhalle zu Gast. Und sie überzeugten mit ihrer Darstellung von „Pippi Langstrumpf im Taka-Tuka-Land“ die 250 Zuschauer.

Laute Rufe sind erwünscht

Das liegt zu einem großen Teil daran, dass die Kinder im Publikum immer wieder mit einbezogen werden. Da steht plötzlich auch mal ein Pirat vor den Zuschauern in der ersten Reihe und fuchtelt mit seinem Schwert. Ebenso sind lautes Rufen und Mitsingen bei der berühmten Titelmelodie ausdrücklich erwünscht. Überzeugend ist die Aufführung aber auch, weil die Darsteller zum Teil selbst noch Kinder sind. Seit 1832 besteht das Familientheater Sperlich – es stehen drei Generationen auf der Bühne.

Und so geht es für das Publikum mit Pippi, Tommy und Annika auf die Reise nach Taka-Tuka. Pippis Vater, Kapitän Langstrumpf, wird dort von Piraten festgehalten. Denn er weiß, wo ein großer Schatz versteckt ist. Den wollen die Seeräuber finden – wenn sie nicht gerade mit Rumtrinken, Feiern und Singen beschäftigt sind.

Das stärkste Mädchen der Welt nimmt es natürlich mit den Trunkenbolden auf – und die Darstellerin sorgt gemeinsam mit ihren Kollegen auf der Bühne für zahlreiche witzige Situationen. (tt)

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