Gemünden

Männerbeine erobern die Bühne

- Der Gemündener Karneval ist auch in diesem Jahr wieder eine Domäne der Männerballetts. Gleich drei Tanzgruppen mit gestandenen Männern treten beim Rosenmontagsball am 15. Februar in der Sport- und Kulturhalle in Gemünden auf und wollen für viel Gelächter im Saal sorgen.

Gemünden. Während das „alte“ Gemündener Männerballett schon vor mehr als 30 Jahren für Furore sorgte und eines der Ersten in der Region war, haben inzwischen in vielen Orten die Herren das Tanzparkett erobert. Ob in Frauenkleidern oder einfach im sportlichen Outfit – Hochstimmung ist immer garantiert, wenn Männerbeine auf der Bühne stehen.

In der Bunstruth gibt es fast in jedem Dorf, in dem Karneval gefeiert wird, auch ein Männerballett: Herbelhausen, Grüsen/Sehlen und Schiffelbach. Auch die Gemündener Feuerwehr ist stolz auf ihr eigenes Männerballett. Nachdem die Gemündener Karnevalisten in Sachen Tanzen Ende der 90er Jahre vom Parkett abtraten, schloss sich vor zweieinhalb Jahren eine junge Garde zum neuen Gemündener Männerballett zusammen. Mitglieder sind Achim Gleim, Andreas Gleim, Jens Trümner, Jochen Jüngst, Maik Mankel, Martin Köhler, Martin Völker, Uwe Scheuch, als Ersatzmann springt Markus Weber bei Bedarf in die Bresche. Trainerin ist Sylvia Trust. Die Tänzer sind oder waren alle aktive Fußballer beim TSV Gemünden und bringen sportliches Talent und Kondition mit. In den Wintermonaten trainieren sie regelmäßig in der Sporthalle Dietrichskehle und haben viel Spaß bei ihrem zweiten sportlichen Standbein. „Beim Üben wird so manche Lachträne vergossen“, verrät die Trainerin. Sie verspricht für den Rosenmontagsball wieder einen „absoluten Kracher“. Mehr will sie aber noch nicht verraten. Die Männer werden am Ende des Programms auftreten.

Zuvor sind in der Sport- und Kulturhalle auch die „Schoppendales“, das Männerballett des SSV Bunstruth aus Grüsen und Sehlen, zu sehen. Auch sie sind regelmäßig ein Höhepunkt des vierstündigen Programms bei der Prunksitzung. Aus Marburg-Biedenkopf sind die Mitglieder der Weidenhäuser Bürgergarde zu Gast. Während die schon betagten Herren zuerst in historischen Uniformen aufmarschieren, werden sie später auch ihre Fitness zu fetziger Musik beweisen. (sr)

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