Kulturring Frankenberg

Männliche Kleinkunst im Doppelpack

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Rainer Dubiel (links) und Lars Dembny unterhielten mit kurzweiligen Geschichten über die Liebe zu Krankenschwestern und die Angst vor „Stalker-Gerd“.Foto: Katharina Beule

Frankenberg - Etwas Leichtes für die ganze Familie zwischen den Jahren - das bot am Sonntag der Kulturring Frankenberg. Das Duo "inter-Lude" nahm die Besucher unter dem Motto "Warum einfach, wenn es auch doppelt geht" mit auf eine musikalische Reise und zeigte so Kleinkunst der besonderen Art.

„Wenn man eine Frau beeindrucken will, muss man sich schon anstrengen“, sagte Lars Dembny zu seinem Kollegen Reiner Dubiel, während er zur Melodie von „Pink Panther“ ein Diabolo hoch in die Luft warf und gekonnt wieder auffing. Die beiden Künstler brachten als Duo „inter-Lude“ Kleinkunst nach Frankenberg. Diese besondere Kunstform hat ihren Namen aufgrund ihres begrenzten personellen, räumlichen und materiellen Aufwandes erhalten. In kleiner Besetzung und mit wenigen Utensilien auf der Bühne ist dabei die Nähe zum Publikum besonders wichtig.

Und genau dies machte das Programm aus, das Dubiel und Dembny dem Publikum präsentierten. Egal ob Dembnys große Liebe zu Krankenschwester Gudrun oder Dubiels Angst vor seinem Verfolger „Stalker-Gerd“: Mit einem breiten musikalischen Spektrum, von Klassik über Musical und Pop bis hin zu Rockmusik erzählten sie den Besuchern eine Geschichte über die Liebe, das Verlassenwerden und darüber, sich neu zu verlieben. Kurz: eine Geschichte über das Leben, die wohl jeder kennt. Aber die beiden Künstler erzählten sie eben auf ihre ganz eigene Art und Weise. Dabei kamen nicht nur bekannte Lieder, wie etwa „Piano Man“ von Billy Joel oder „Teddy Bear“ von Elvis Presley zu Gehör, sondern auch von Dembny komponierte Songs.

Von Katharina Beule

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