Mit Gesang und Singspiel unterhielten die Bottendorfer die Grenzgänger an ihrem Ziel

Ein märchenhafter Abschluss

Hänsel im Häuschen wird gemästet, Gretel muss schuften, die böse Hexe schaut zu: Tanz- und Singspiel der Kindertanzgruppe des Heimat- und Kulturvereins Bottendorf.

Burgwald. Bei der dritten Grenzgangs-Etappe der Gemeinde Burgwald behielten die Wanderer ein durchweg zügiges Tempo bei und erreichten deshalb früher als gedacht den Zielort Bottendorf. Am Ortsrand wurden sie von den Kita-Kindern erwartet und zur Dorfmitte begleitet.

Auf dem Platz vor der Dorfbrücke hatten die Ortsvereine Tische und Bänke aufgestellt und für ausreichend feste und flüssige Nahrung gesorgt. Die Rast war wohlverdient, denn schließlich lagen 16 Kilometer hinter den Grenzgängern, und die Sonne hatte es ausgesprochen gut gemeint.

„Wir haben drei ganz wunderbare Tage miteinander verbracht.“

Lothar Koch

Wer an allen drei Tagen fleißig mitgewandert war, durfte seinen Grenzgangs-Pass in eine Lostrommel legen und auf einen der nahrhaften Preise hoffen. Viele Wanderer waren noch ganz erfüllt von den Erlebnissen des Tages, etwa dem ökumenischen Gottesdienst an der Forstkirche mit Akkordeon-Musik und einem auf Ungarisch gesprochenen Vaterunser.

Für die Abschlussveranstaltung hatten die Bottendorfer Vereine ein kleines Programm organisiert. Die kostümierte Kindertanzgruppe des Heimat- und Kulturvereins sang und spielte das Märchen „Hänsel und Gretel“, und der MGV bot unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer Trink- und Wanderlieder dar.

Bürgermeister Lothar Koch zog am Ende ein begeistertes Fazit. „Wir haben drei ganz wunderbare Tage miteinander verbracht“, sagte er. Bei allen Wanderungen hätten mehr Menschen mitgemacht, als erwartet, und alles habe bestens funktioniert. „Im Rückblick kann ich sagen, dass die Grenzgangs-Touren das Gemeinschaftsgefühl der Bürger auch aus den verschiedenen Ortsteilen gestärkt haben. Ich kann eigentlich nur allen danken, die zum Gelingen dieser großen Veranstaltung beigetragen haben“, sagte er.

Er sei sicher, dass die Besucher aus der ungarischen Partnergemeinde diese Tage ebenfalls in bester Erinnerung behalten würden.

Von Marise Moniac

Quelle: HNA

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