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Mai-Stadtfest und Mini-Europeade lockten Tausende in die Frankenberger Innenstadt

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Von: Gerhard Meiser

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Mini-Europeade beim Frankenberger Mai-Stadtfest: Dieses Bild zeigt die Kapelle der Kaschubischen Gesangsgruppen aus der polnischen Partnerschaftsstadt Bytow.
Mini-Europeade beim Frankenberger Mai-Stadtfest: Dieses Bild zeigt die Kapelle der Kaschubischen Gesangsgruppen aus der polnischen Partnerschaftsstadt Bytow. © Gerhard Meiser

Mai-Stadtfest, Mini-Europeade und verkaufsoffene Geschäfte: In der Frankenberger Bahnhofstraße und in der Fußgängerzone war am Wochenende viel los. Das Stadtfest und das „kleine Folklorespektakel“ mit Musik und Tanz, mit Trachten und Folklore zog Tausende Besucher an.

Frankenberg - An den beiden „Festtagen“ wurden viele Menschen ein wenig an die die farbenprächtige „Europeade“ vor knapp drei Jahren in der Philipp-Soldan-Stadt erinnert. Die Tanz- und Musikgruppen sorgten für mächtig Stimmung in der Frankenberger Einkaufsmeile - die Frankenberger und ihre Gäste wurden auch mal zum Mittanzen und zum Mitsingen animiert.

Bei der Begrüßung fand Bürgermeister Rüdiger Heß deutliche Worte: „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nach zwei Jahren Pandemie und trotz des Krieges in der Ukraine eine solche Veranstaltung durchführen dürfen. Es geht um unser Europa. Der Russe führt in Europa einen völkerrechtswidrigen Krieg“, gedachte der Bürgermeister, unter Beifall der Zuhörer, den Menschen in der Ukraine. Die Werte der Europäischen Union wie Sicherheit, Freiheit und Freizügigkeit würden in diesen Tagen von der Ukraine verteidigt.

Kreisz: Das Feiern nicht verlernt

Mit einem Glas Sekt für die Besucher eröffnete André Kreisz, der Vorsitzende der heimischen Kaufleute, das Mai-Stadtfest. „Die Frankenberger haben das Feiern nicht verlernt“, bilanzierte Kreis am Sonntagnachmittag. „Die Synergie aus Stadtfest, Mini-Europeade und Partnerschaftstreffen tat richtig gut. Genauso möchten wir Europa erleben.“

Mit temperamentvollen Liedern und Tänzen starteten dann die Kapelle der Kaschubischen Gesangs- und Tanzgruppe aus dem polnischen Bytow und die Tänzer der Gruppe Moment of Celtic Energy das Programm. „Die Trachten sehen einfach toll aus“, schwärmte Ruth Tijssen-Waller am Stand der Partnerschaftsvereinigung Frankenberg.

Heimische Gruppen

Mit dabei waren auch mehrere heimische Tanz- und Folkloregruppen. Sie hatten unter anderem Tänze wie den Nagelschmied, den Tangermünder, Maike und den Hellinger im Repertoire.

Auf großes Interesse stießen auch der DRK-Rettungswagen und das „Begehbare Gehirn“ des Krankenhauses: „Kann man hier ein Gehirn kaufen?“, fragte ein kleines Mädchen ganz verwundert seine Mutter.  mjx

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