Maifeiertag: "Erschreckend hoher Alkoholkonsum" auf Chaotenwiese

Wetterburg. Einen „erschreckend hohen Alkoholkonsum" haben Ordnungsamt und Polizei am Maifeiertag unter den Besuchern der sogenannten Chaotenwiese am Twistesee festgestellt.

Mehrere hundert überwiegend junger Gäste fanden sich dort am Nachmittag ein, es kam zu Schlägereien und Rettungsdiensteinsätzen.

Die Wiese am Twistesee ist seit Jahren am 1. Mai ein beliebter Treffpunkt für junge Leute - doch leider kommt es dort immer wieder zu Ärger, außerdem muss sich der Rettungsdienst regelmäßig um „Schnapsleichen“ kümmern. In der Vergangheit wurden sogar Rettungskräfte angegriffen, und im vergangenen Jahr wurde ein damals 34-jähriger Mann aus Volkmarsen verprügelt, schwer verletzt und bestohlen.

Grund genug für Polizei und Ordnungsamt, dort auch in diesem Jahr Präsenz zu zeigen. Dadurch sei diesmal „vieles im Keim erstickt worden“, hieß es am Samstag von der Polizei. Mehrere sich anbahnende Schlägereien seien so verhindert worden. Es sei aber auch zu einigen Körperverletzungen bei handfesten Auseinandersetzungen gekommen.

Die Chaotenwiese habe sich am Feiertag ab etwa 15 Uhr gefüllt, gegen 17 Uhr hielten sich dort etwa 300 Personen auf. Polizei und Ordnungsamt, die mit insgesamt acht Personen vor Ort waren, führten Jugendschutzkontrollen durch und stellten diverse alkoholische Getränke sicher. Weil Besucher zu tief ins Glas oder in die Flasche geschaut hatten, musste der Rettungsdienst sechs Mal und in einem weiteren Fall die DLRG eingreifen. Nahezu sämtliche Besucher seien teils deutlich alkoholisiert gewesen.

Bereits ab etwa 18 Uhr wanderten viele Besucher wieder ab, zu dieser Zeit hielten sich noch etwa 150 Menschen auf der Wiese auf. Noch einmal halbierte sich die Besucherzahl bis 19 Uhr. (www.112-magazin.de)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion