Eigenproduktion der Theater-AG der Edertalschule

Makaberer Spaß auf der Theater-Bühne

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Auf dem Friedhof in dem Theater-Stück „Unter uns“ sind die Toten nicht so tot, wie sie sein sollten. Die Theater-AG der Edertalschule bringt mit Nutten, Toten und Marketingprofis ein makaberes Stück voller schwarzem Humor auf die Bühne.Fotos: Patricia Kutsch

Frankenberg-Schreufa - Das Dampfmaschinenmuseum wird zum Friedhof. Dort bringen die 22 Darsteller der Edertalschule eine Geschichte auf die dunkle Bühne, die weder traurig noch düster ist - dafür aber makaber und völlig überzogen von Privatisierung und Kommerz erzählt. Ein Kern Wahrheit bleibt dennoch.

Nutten, Witwen, ein Held, rücksichtslose Geschäftsleute und ein paar nicht ganz so tote Tote stehen am Mittwoch bei der Premiere des Stücks „Unter uns“ auf der Bühne im Dampfmaschinenmuseum. Die rund 40 Schüler der Theater-AG der Edertalschule haben ein Drehbuch entwickelt, in dem sie Privatisierungen zum Thema machen - was den Darstellern reichlich Stoff für schwarzen Humor und groteske Szenerien liefert, denn sie brechen ein Tabu und privatisieren in ihrem Stück kurzerhand einen Friedhof.

Am Donnerstag trafen die Schüler der Theater-AG sich zur ersten Hauptprobe. Die 15 Techniker und 22 Darsteller haben bereits in den sieben Tagen zuvor kräftig angepackt und Technik und Bühnenbild aufgebaut.

„90 Prozent sind schon fertig“, sagt der Regisseur Paul Möllers, der zum letzten Mal Regie bei der Theater-AG der Eertalschule führt. „Das Stück soll ein großer Spaß sein“, sagt Co-Regisseur Paul Möllers. „Es ist absurd und enthält doch mehr als nur einen Kern Wahrheit.“ Das Thema sei topaktuell, denn in Amerika gebe es bereits Bestrebungen, die Friedhöfe dort zu kommerzialisieren und mehr Leben dorthin zu holen.

Premiere feiert das Stück am Mittwoch, 14. Mai, um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen folgen Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 5 Euro. Karten gibt es in der Bücherei Jakobi, im Lädchen bei der Schule und in der Korbacher Buchhandlung Urspruch.

Mehr über das Theater-Stück lesen Sie am Freitag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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