Aus dem Alltag einer Großfamilie – Dorothea Wagener gab ihr erstes Buch heraus

„Mama, sing mal das Augenlid“

Familie ist schön: Hobby-Autorin Dorothea Wagener (rechts) im Kreise ihrer Lieben (von links) Anna, „dem besten aller Ehemänner“ Markus Wagener, Mattis, Marie und Lilli. Foto:  Battefeld

Frankenberg. Eigentlich sollte es nur ein Weihnachtsgeschenk für die Familie werden: Jetzt ist daraus ein 183 Seiten starkes Taschenbuch geworden, das humorvolle Einblicke in den zum Teil chaotischen Alltag einer Großfamilie enthält – und vielen gestressten und entnervten Müttern die beruhigende Gewissheit gibt: „Bei denen geht es auch nicht anders zu als bei uns.“

In dem Buch „Mama, sing mal das Augenlid!“ von Dorothea Wagener finden sich all diejenigen wieder, die trotz der regelmäßig auftretenden kleinen und großen Katastrophen im täglichen Zusammenleben ihren Humor nicht verloren haben – und nach wie vor davon überzeugt sind: „Familie ist schön.“

Die vierfache Mutter Dorothea Wagener hat schon als Kind gerne geschrieben: „Ich hatte ganz viele Brieffreunde und habe auch kleine lustige Gedichte verfasst“, erzählt die gebürtige Kasselänerin. Später – während ihrer Berufstätigkeit– habe sie dann eine „Bürozeitung“ herausgegeben und dort regelmäßig Reiseberichte veröffentlicht.

Den Stoff für ihr aktuelles Buch hat sie angesammelt, seit sie Hausfrau und Mutter ist. Anfangs seien es nur kurze Zitate der Kinder oder heitere Episoden aus dem Familienleben gewesen. Während eines Krankenhausaufenthaltes mit einer ihrer Töchter habe sie dann alles in Geschichtsform umgeschrieben. „Ich habe es auch anderen zu lesen gegeben. Als die mich ermutigt haben, ist die Idee geboren, ein Buch daraus zu machen“, erinnert sich die 43-Jährige.

Zugute kam der kreativen Mutter dabei ihr zweites Hobby: das Zeichnen. „Gemeinsam mit meiner Tochter Anna habe ich die Seiten mit lustigen kleinen Bildern illustriert.“

Als größte Herausforderung habe sich dann allerdings die technische Umsetzung ihrer Aufzeichnungen herausgestellt: „Ich habe mich eine Woche bei meinen Eltern in Kassel eingenistet und alles in Buchform gebracht.“ Das sei gar nicht so einfach gewesen. „Als das fertige Buch dann zehn Tage später kam, war es wie Weihnachten und Ostern an einem Tag“, erzählt sie schmunzelnd. Danach habe sie es noch dreimal überarbeitet – bis sie gedacht habe: „Jetzt ist es gut genug.“

Wie gut es geworden ist, davon können sich alle neugierig gewordenen Leser selbst überzeugen: Am Samstag, 12. Mai, wird Dorothea Wagener ihr Erstlingswerk ab 14 Uhr in der Frankenberger Buchhandlung Jakobi in der Fußgängerzone vorstellen. (bs)

Quelle: HNA

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