Mann schlägt junge Mutter: Verfahren vor Amtsgericht eingestellt

Frankenberg. Das Verfahren gegen einen 23-Jährigen aus dem Frankenberger Land wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung wurde vom Amtsgericht gegen eine Zahlung von 900 Euro Schadensersatz vorläufig eingestellt.

Dem Mann war vorgeworfen worden, seine damalige Lebensgefährtin und Mutter seines Kindes in deren Wohnung geschlagen und am Ohrring gerissen zu haben. Auch eine Schrankwand soll demoliert und mit einem Küchenmesser eine Sofagarnitur zerstochen worden sein.

Das Opfer, eine 20-jährige Verkäuferin aus dem Frankenberger Land, sagte vor Gericht als Zeugin aus. Ihren Angaben zufolge habe der Angeklagte im Bett gelegen und geschlafen, als sie nach Hause gekommen sei. „Er hatte von 22 bis sechs Uhr Nachtschicht und danach noch mit Kollegen gefeiert“, sagte sie aus.Wegen persönlicher Differenzen sei sie sehr wütend gewesen und hätte den Schlafenden beschimpft und geschlagen. Die Situation sei eskaliert und man hätte sich herumgeschubst, angeschrien und geschlagen: „Dass mein Ohr geblutet hat, habe ich erst gar nicht gemerkt.“ Wie es zu der Wunde kam, konnte sie nicht mehr genau sagen. Auch was die Tatzeit betrifft, blieb die junge Frau vage.

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Quelle: HNA

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