Mann stand wegen Steuerhinterziehung von insgesamt 230.000 Euro vor Gericht

Marburg/Frankenberg. Weil er mehr als 230.000 Euro Steuern hinterzogen hat, ist ein Unternehmer aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg vom Landgericht Marburg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden.

Der 49-Jährige hatte gestanden, seine Umsatzangaben mittels Scheinrechnungen fälschlich gesenkt zu haben. Der Prozess dauerte keine zwei Stunden und Zeugen mussten nicht gehört werden, da sich der Angeklagte zu allen Punkten der Anklage schuldig bekannte.

Zuvor hatte ihm der Vorsitzende Richter Carsten Paul für den Fall eines Geständnisses eine Höchststrafe von 20 Monaten in Aussicht gestellt, nachdem ein Gespräch hinter verschlossenen Türen mit den Verfahrensbeteiligten und einem Vertreter des Finanzamtes stattgefunden hatte.

Laut Anklage soll der Unternehmer, der als Subunternehmer seine Mitarbeiter einsetzt, sich zwischen 2001 und 2005 immer wieder so genannte „Updaterechnungen“ ausstellen gelassen haben, für die jedoch keine Leistung erbracht worden sei. Bezahlt habe er von den ausgewiesenen Beträgen dann zwischen acht und zehn Prozent. Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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