Wütender Autofahrer scheitert mit Eilantrag gegen Blitzer

Marburg/Gießen. Ein wütender Autofahrer wollte mehrere Blitzer von der vierspurigen Bundesstraße 3 durch Marburg verbannen - ist aber mit seinem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Gießen gescheitert.

Willkür, Selbstherrlichkeit und eine unzulässige Abzocke der Autofahrer hatte der Antragsteller aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf als Begründung für seinen Gang zum Gericht in einem mehrseitigen Schreiben angeführt.

Wie die zuständige Kammer am Montag mitteilte, machte er für seinen Ärger Hessen Mobil sowie das Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes verantwortlich.

Das Verwaltungsgericht gab jedoch kein grünes Licht für den Eilantrag: Hessen Mobil sei nicht für die Überwachung des Straßenverkehrs zuständig, erklärten die Richter ihre Entscheidung. Die richtige Adresse wäre die Stadt Marburg als zuständige Straßenverkehrsbehörde oder das Regierungspräsidium Kassel, das für die Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen zuständig ist.

Auf der B 3 sorgen die Blitzer laut Gericht dafür, dass Tempo 100 eingehalten wird. (lhe)

Quelle: HNA

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