Marburger Geschichtsverein beschließt Austritt vom Hauptverein

Der Hauptausschuss des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde war zu Gast in Frankenberg: Das Foto zeigt die Delegierten der teilnehmenden nordhessischen Zweigvereine mit Vorsitzenden Dr. Dirk, Klaus Richhardt (erste Reihe zweiter v.l.) und daneben die zweite Vorsitzende des Frankenberger Vereins Ruth Piro- Klein. Foto: Siegesmund

Frankenberg. Der 340 Mitglieder starke Zweigverein in Marburg beschließt die Loslösung vom Hauptverein. Die Mitteilung erfolgte während der Tagung des Hauptausschusses, der Delegiertenversammlung aller Zweigvereine. Seit 1834 gibt es den Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde (VHG).

Erstmals war der Frankenberger Zweigverein Gastgeber für dieses Gremium.

So gut es den Delegierten in Frankenberg auch gefallen hat, brisante Themen mussten behandelt werden. Zum einen waren es, wie vielerorts, die Finanzen, die eine Beitragserhöhung erforderlich machen zum anderen, der Austritt des 340 Mitglieder zählende Marburger Zweigvereins. Dieser hat seine einseitige Loslösung vom Hauptverein beschlossen. Es brodelt schon seit 2009 in dem Marburger Verein, erklärte der Vorsitzende Dr. Dirk Klaus Richhardt, der erst seit dem 15. Januar den Posten im VHG übernommen hat.

Hochgespielte und unbegründete Vorwürfe seitens des Marburger Vereins hätten zwischenzeitlich zu deutlichen Spannungen geführt. Dadurch kam es, wie Dr. Richhardt erklärte, zu einer widerrechtlichen Satzungsänderung in Marburg. Diese Art der Abspaltung sei eine Vorgehensweise, die einerseits wenig mit einem demokratischen Verständnis zu tun habe und andererseits rechtlich nicht haltbar sei.

Der Hauptausschuss des Hauptvereines empfahl daher dem Hauptvorstand, hierzu gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten. (zpz)

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Quelle: HNA

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