Maren Kroymann bot in Battenberg unterhaltsam-nostalgischen Abend

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Reminiszenz an die 60er-Jahre: Maren Kroymann und Band begeisterten in der Battenberger Burgberghalle.

Battenberg. „Wie kriege ich einen Mann, und wie halte ich ihn?“ Um derlei gewichtige Fragen kreisten die Gedanken pubertierender Mädchen in den 1960er-Jahren, erinnert sich Maren Kroymann in ihrem Programm „In my Sixties“.

Die Berliner Künstlerin und ihre Band bereiteten den Besuchern in der Battenberger Burgberghalle einen unterhaltsam-nostalgischen Abend.

Kroymanns Umfeld in Jugendjahren war das beschauliche Tübingen. Doch habe ihr ein Besuch in der Großstadt Stuttgart zu einer gewissen „Puff-Erfahrung“ verholfen. „Ich war schon damals vom Unseriösen angezogen“, erzählte sie mit einem breiten Grinsen. Um „das Verhältnis zum anderen Geschlecht zu vermessen“, habe sie zum Glück stets die Musik, allen voran die Lieder der wunderbaren Dusty Springfield, „der Königin des Melodrams“, zur Seite gehabt.

Songs und Selbstfindung

In einer raschen Folge von Songs, gepaart mit Erinnerungsfetzen an die eigene Selbstfindung („Meine Vorsätze zum neuen Jahr waren: mit dem Rauchen anfangen, die Pille nehmen, mich entjungfern lassen“), an die ständige Suche nach dem „romantischen Mann“ („Na gut, er war verheiratet, aber er hatte so eine sinnliche Präsenz“) und an die Scheinheiligkeit der amerikanischen Mittelschichtfamilien („Man musste sich unter den Armen rasieren und mit Lockenwicklern schlafen, aber dann haute der Mann mit einem Hippiemädchen ab“), beschwor Kroymann die Atmosphäre von vor 50 Jahren herauf.

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Quelle: HNA

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