Masernimpfung: Ärzte setzen auf Aufklärung

Waldeck-Frankenberg. Wer sein Kind nicht gegen Masern impfen lässt, handelt genauso unverantwortlich wie jemand, der seinem Kind beim Fahrradfahren keinen Helm aufsetzt. Mit diesem Vergleich erklärt der Frankenberger Kinderarzt Jörg Hallmann, warum er die Impfung für so wichtig hält.

Nach einem Masernausbruch in Berlin war eine Diskussion um eine Impfpflicht ausgebrochen. Genau wie Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) lehnt diese auch Kinderarzt Hans-Friedrich Kobel aus Korbach ab. Er sei gegen das obrigkeitsstaatliche Denken. „Wir müssten es auch ohne Pflicht hinbekommen, eine Durchimpfungsrate von 90 bis 95 Prozent zu erreichen“, sagt Kobel.

Die beiden Kinderärzte schätzen, dass die Impfquote in ihren Praxen durchaus in diesem Prozentbereich liege. Dennoch gebe es immer noch Eltern, die sehr skeptisch seien. Kobel und Hallmann setzen deshalb auf Aufklärung und Beratung.

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Von Julia Schwekendiek und Olaf Dellit

Quelle: HNA

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