Seltene Haustierrassen in Frankenau

Mehr als 2000 Besucher beim Archetag

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Frankenau - Alte Haustierrassen sind wieder in. Das bewies gestern der erste Frankenauer Archetag. Über 2000 Besucher bestaunten die 65 Tierarten vom Kaninchen bis zum Esel.

Als großer Publikumsmagnet bei sonnigem Herbstwetter erwies sich die Tierausstellung, verbunden mit einem Regionalpark rund um die Kellerwaldhalle. Ob Kaninchen, Hühner, Enten, Gänse, Puten, Ziegen, Schafe, Rinder, Esel, Pferde oder ein Schwein: Viele Kinder und Erwachsene bestaunten die Vielfalt der Rassen. Die Nähe zu den in natürlicher Umgebung präsentierten Tieren und die Gespräche mit den Züchtern machten den besonderen Reiz des Archetags aus. Fachvorträge und Infostände in der Kellerwaldhalle ergänzten das Angebot.

Auch die Vermarktung der Tierprodukte fehlte nicht. Gulaschsuppe vom Soay-Schaf, Rindsbratwurst, Ziegenkäse oder frisch geräucherte Forellen fanden guten Absatz. Ferner gab es ein vielfältiges Kunsthandwerkerangebot. Bei einer Tombola zugunsten der Frankenauer Kindertagesstätte gab es 500 Preise zu gewinnen.

„Die Arche ist das Symbol des Lebens“, rief Pfarrer Harald Wahl den Gottesdienstbesuchern in der Kellerwaldhalle entgegen. Im Mittelpunkt seiner Predigt standen neben der Arche die Sintflut und der Regenbogen. Die Schöpfung sei bedroht, von einer „Plage, die wir Mensch nennen“, sagte der Geistliche. „Schäfer, Geflügelzüchter, Rinderhalter und Naturschützer haben sich auf den Weg gemacht, um die Schöpfung zu retten.“ Wahl würdigte das Engagement vieler Freiwilliger, die sich für alte Haustierrassen oder Apfelsorten, gesundes Wasser oder saubere Luft einsetzten.

Mehr zum Archetag und der Übergabe von Zertifikaten an neun Tierhalter lesen Sie in der Frankenberger Zeitung von Montag, 29. September.

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