Frankenberg

Mehr als 2500 Besucher beim bislang besten „Nightgroove“

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- Frankenberg (jos). Gleich 14 geniale Bands waren am Samstag zu Gast in Frankenberg. Sie sorgten dafür, dass in der Ederstadt der bislang beste „Nightgroove“ gefeiert wurde.

Jede Menge gut gelaunte Menschen in der ganzen Stadt – und aus 13 Lokalen ist Livemusik der unterschiedlichsten Stilrichtungen zu hören: Das von der FZ präsentierte Kneipenfestival hat in seiner fünften Auflage nichts an Attraktivität eingebüßt. Im Gegenteil: Die mehr als 2500 Besucher erlebten am Samstag eine Nacht der Superlative.

Völlig pauschal lässt sich zusammenfassen, dass alle Kneipen absolut gute Musiker zu Gast hatten. Unumstrittener Höhepunkt war die Show der Band „Vorsicht, Gebläse!“, die mit fünf Frontsängern, starker Rhythmusgruppe und 20 (!) Bläsern in der Kulturhalle begeisterte. Mit souligem Pop und mitreißendem Funk machte die Gruppe aus Fulda deutlich: So eine Band hat Frankenberg noch nicht gesehen. Schon bevor die im wahrsten Sinne „riesige“ Band die Bühne der Kulturhalle stürmte, hatte dort der „FZ-Special-Guest“ für ein volles Haus gesorgt: Christian Durstewitz trat nach seinem Erfolg beim Fernseh-Cas­ting „Unser Star für Oslo“ erstmals in Frankenberg auf. Begleitet von Bastian Tihanyi an der Cajon sang „Dursti“ die Songs, mit denen er zuletzt ein Millionen-Publikum begeistert hatte. Nicht fehlen durfte neben George Michaels „Faith“ und „Durstis“ Eigenkompositionen „Another night“ sowie „Stalker“ der Siegertitel von Lena Meyer-Landrut: „Satellite“. So hätte es also geklungen, wenn „Dursti“ das Casting gewonnen hätte...

Den Abend in der Kulturhalle eröffnet hatte die Big Band der Edertalschule, die mit Titeln von Swing bis Pop Lust auf eine lange Nacht der Livemusik machte. Ob Hardrock im „Kult“, Reggae im „Geronimo“ oder Italo-Pop in der Eisdiele: Die „Nightgroove“-Besucher hatten die Qual der Wahl. Organisator Michael Barkhausen war gestern sehr zufrieden mit dem Frankenberger Kneipenfestival. Die Resonanz der Gastronomen sei ebenso positiv wie die der Besucher. Einer Fortsetzung im nächsten Jahr stehe also nichts im Weg – und der Termin ist auch schon anvisiert: Am 16. April 2011 soll der nächste „Nightgroove“ steigen. Wie schon in den Vorjahren kam es zu keinen Zwischenfällen, die Besucher feierten ausgelassen – und friedlich. Auch von Anwohnern habe es keine Beschwerden gegeben, erklärte Barkhausen.

Lediglich die Betreiber im „Struwwelpeter“ waren mit ihrer Band nicht zufrieden. Die Musiker brachen ihr Konzert vorzeitig ab. Die Wirte entscheiden bei der Auswahl der Musiker selbst mit, betonte Barkhausen auf Nachfrage. Er sehe sich lediglich als Koordinator. Zu Gast im „Struwwelpeter“ waren zwei Profi-Musiker, die seit mehr als 20 Jahren erfolgreich auf der Bühne stehen. „Offenbar hatten die Betreiber andere Erwartungen“, so Barkhausen.

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